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08.05.16

Kommt am 8. Mai 2016 zum HOFFEST am TAG DER BEFREIUNG ins HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE!

8. Mai, ab 14 Uhr, 10405 Berlin, Greifswalder Str. 4

ab 14 Uhr: Stände und Musik

15 Uhr: Veranstaltung - Der NSU-Komplex - Hintergründe und aktueller Stand

17:00 Uhr: DJ Alexander Krohn
18:00 Uhr: Lena Stoehrfaktor - rotziger rap
19:00 Uhr: DJ Alexander Krohn und Umbaupause
19:30 Uhr: SkaZka Orchestra - Ska, Klezmer, Jazz, Techno- und Drum´n Bass

ab 20:30 Uhr: DJs Magic Mießner und Bert Papenfuss

Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.

Alle Infos zum Fest auf
http://telegraph.cc oder
http://8mai.hausderdemokratie.berlin

Weitere Videos auf dem telegraph Youtube-Kanal.

Bolk | 23:59


HOFFEST AM TAG DER BEFREIUNG im HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE

8Mai2016.jpeg

8. Mai 2016, 14:00 Uhr, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Wir sagen an diesem 8. Mai wieder Спасибо! Thank You! Merci! Danke! und wir laden alle Menschen ein, mit uns gemeinsam bei Essen, Trinken und Musik die Befreiung vom Faschismus zu feiern.


FESTPROGRAMM:

7. Mai
20 Uhr: Veranstaltung und Ausstellung
Griechenland unterm Hakenkreuz


8. Mai
15 Uhr: Veranstaltung
Der NSU-Komplex - Hintergründe und aktueller Stand

Peer Stolle - Vertreter der Nebenklage im NSU-Verfahren, berichtet über den NSU-Prozess und neuste Entwicklungen.

Heike Kleffner – Mitarbeiterin im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages, Journalistin, spricht als MitherausgeberInnen von "Generation Hoyerswerda" u.a. über die Gründe, zu einem Teilaspekt des NSU-Komplexes ein Buch zu machen.

18 Uhr:
Lena Stoehrfaktor - rotziger rap
www.lenastoehrfaktor.de

19:30 Uhr:
SkaZka Orchestra - Ska, Klezmer, Jazz, Techno- und Drum´n Bass
skazka.syncopation.de

DJs, Stände, Bastelangebote für Kinder, Essen, Trinken

[alle Infos auf telegraph.cc]

Bolk | 23:58


28.04.16

1. Mai 2016: EdK Berlin empfiehlt zum 1. Mai: SOZIALISMUS OHNE REGIERUNG

Eine Messe widerständiger Literatur

Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection e. V. präs.

1. Mai 2016 von 14 bis 22 Uhr im Vereinslokal Rumbalotte,

Berliner Str. 80-82, 13189 Berlin-Pankow:

Austeller:
BasisDruck, Brüterich Press, EdK, Peter Engstler Verlag, Distillery, Karin Kramer Verlag, Lubok Bobok Samizdat, Lükk nösens, Rothahndruck und Quiqueg Verlag, sowie die Zeitschriften Abwärts!, DreckSack, Idiome, perspektive, Prolog, Utopie, Zonic.

Lesungen von 16 bis 21.30 Uhr mit:
Alexander Brener/Barbara Schurz, Inés Burdow, Christian Filips, Florian Günther, Katrin Heinau, D. Holland-Moritz, Alexander Krohn, Robert Mießner, Florian Neuner, Hermann Jan Ooster, Clemens Schittko, Erik Steffen, Ulf Stolterfoth u. a.

Bolk | 17:50


Samstag, 07.05.2016, Mitte: Demonstration „Für ein solidarisches Berlin“ und Proteste gegen rechtsextremen Großaufmarsch

Das Bündnis "Berlin Nazifrei" veranstaltet am 07. Mai eine Demonstration unter dem Motto "Für ein solidarisches Berlin". Anlass ist ein Aufruf der rechtsextremen Facebook-Seite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" zu einem Aufmarsch unter dem Motto "Merkel muss weg!"

Im März fand bereits ein rechtsextremer Aufmarsch mit diesem Titel in Berlin-Mitte statt. Damals folgten rund 3.000 Menschen dem Aufruf von „Wir für Berlin & Wir für Deutschland“. Es handelte sich nach einem AfD-Aufmarsch mit 5.000 Teilnehmer_innen im November 2015 um die zweitgrößte flüchtlingsfeindliche Versammlung in Berlin seit mehreren Jahren.

Bolk | 10:20


Sonntag, 01.05.2016: Drei Kundgebungen der NPD in Berlin +++ Proteste angekündigt

Der Berliner Landesverband der rechtsextremen NPD nutzt den "Tag der Arbeit" für mehrere Versammlungen im Osten der Stadt - Proteste dagegen sind angekündigt.

Wie der Landesverband der NPD in Berlin auf seiner Facebook-Seite ankündigt, sind folgende Kundgebungen geplant:

10.00 Uhr Antonplatz in Weißensee (Bezirk Pankow)
12.00 Uhr Prerower Platz (Bezirk Lichtenberg)
14.00 Uhr S-Bahnhof Schöneweide (Bezirk Treptow-Köpenick)

Bolk | 10:16


26.04.16

PUNK PARTY

IMG-20160420-WA0026.jpg

Bolk | 08:26


13.04.16

Lyrik heißt jetzt Schattenwirtschaft

Lars-Arvid Brischke, Robert Mießner, Kai Pohl und Clemens Schittko stellen das Projekt und die Anthologie my degeneration. the very best of WHO IS WHO vor, die im freiraum-Verlag Greifswald erschienen ist.

Abschluß heißt jetzt Abschuß
Beschluß heißt jetzt Beschuß
Anschluß heißt jetzt Anschiß
Behauptung heißt jetzt Enthauptung

Donnerstag, 14. April, 20 Uhr
Lettrétage
Mehringdamm 61, 10961 Berlin | U6 Mehringdamm

http://lettretage.de/Lettretagebuch/14-4-lyrik-heisst-jetzt-schattenwirtschaft/

Eintritt: 5, erm. 4 Euro
(sorry for that!)

Bolk | 16:19


SOLLBRUCHSTELLEN IM GEFAHRENGEBIET

Im Rahmen einer kleine Releaseparty präsentiert der linke politische Sänger und Musiker Paul Geigerzähler seinen neuen Tonträger Sollbruchstellen. Beteiligt sind diverse KollegInnen, z.B. Miss Jasmine Pearl (Cabaret Singer aus Brighton/Berlin), Alarm (Anarchofolk aus Dresden), Friedel (Beatbox), Potter (Lieder), Sahara B. (Texte zur Absurdität des Alltäglichen), Der Papst, seine Frau und sein Porsche (Texte und Lieder aus der brandenburger Pampa),
Ecktion (Plattenjonglage).

23. 4. 2016,
Kadterschmiede in der Rigaer 94
20:00 Sekt und Essen,
ab 21:00 Lesung und Musik,

Die CD wurde von Smail ShocK aufgenommen und wird bei Kulturkatze erscheinen. Die kleine, gewissermassen inoffizielle Releaseparty ist ein Solisplit gegen das Gefahrengebiet und für die FAU Berlin. Größer, weiter, schneller wird es dann mit dem Erscheinen der Vinylversion im Herbst.

Mehr Informationen zu Paul Geigerzähler, sowie Musik und Videos über: http://geigerzaehler.blogsport.de/

Bolk | 09:30


22.03.16

Auf der Jagd nach dem Kaddisch

Angelika Nguyen hat sich für uns „Son Of Saul“ von László Nemes angesehen

http://telegraph.cc/auf-der-jagd-nach-dem-kaddisch/

A.S.H. | 14:34


18.02.16

Berliner HausbesetzerInnen-Geschichte: Das Neo-Nazi-Haus Weitlingstraße 122 in Berlin-Lichtenberg

Am 18. Februar 1990 besetzten Kader der Ostberliner Neo-Nazi-Partei „Nationale Alternative“ (NA) in Berlin-Lichtenberg mehrere Häuser. Von nun ab war ein Tabu innerhalb der rechten Szene gebrochen und Hausbesetzung nicht mehr allein Privileg linksorientierter Kräfte.

[WEITER]

Bolk | 12:07


02.02.16

Belfast: Der Agent AA

von Jürgen Schneider

Am 25. Januar 2016 berichtete die Irish News, der Commander der Irisch-Republikanischen Armee (IRA), der den Bombenanschlag vom 23. Oktober 1993 auf Frizzel’s Fish Shop in der Belfaster Shankill Road geplant habe, sei ein Informant der nordirischen Polizei Royal Ulster Constabulary (RUC) gewesen, der seine dortigen Special Branch-Führungsoffiziere vorab von dem Anschlag unterrichtet habe. George Hamilton, der Chief Constable des Police Service of Northern Ireland (PSNI), wie die nordirische Polizei seit 2001 heißt, erklärte gegenüber der BBC, er sei »100% davon überzeugt, dass die Polizei damals keine Kenntnis von dem Bombenanschlag in der Shankill Road hatte, aufgrund derer sie diesen hätte verhindern können.«
Der Bericht derIrish News kam zu einer Zeit, da eine Untersuchung von einigen der kontroversesten Todesfälle während der sog. »Troubles« angekündigt wurde: 56 Fälle mit 97 Toten sollen unter die Lupe genommen werden, darunter Fälle der sog. »Shoot-to-kill«-Politik der RUC in den 1980er Jahren und der Zusammenarbeit der britischen Armee sowie der RUC mit loyalistischen Todesschwadronen. Aber auch die Hinrichtungen von IRA-Mitgliedern, die laut IRA der britischen Armee, den britischen Diensten oder der RUC Informationen geliefert haben, sollen untersucht werden.

[WEITER]

Bolk | 17:00


29.01.16

UMSONST IST NICHT MAL DER TOD - ABWÄRTS! braucht neue Abonnenten!

Abwärts!

Von der Zeitschrift Abwärts! erreicht uns untenstehender Aufruf. Der telegraph zählte zu den Mitbegründern des Projektes und wirkte von 2014 bis 2015 in der Redaktion des kultur-politischen Magazins mit. Wir finden, dass die deutschsprachige, unabhängige Presselandschaft um eine explizite Stimme ärmer wäre, sollte das weitere Erscheinen von Abwärts! nicht gesichert sein.

Bolk | 10:59


25.01.16

NPD plant Kundgebung in Berlin Weißensee - Antifa ruft zu Gegenaktionen auf.

Die neofaschistische Partei NPD hat für den 1. Februar 2016 eine Kundgebung auf dem Antonplatz (Berlin-Weißensee) angemeldet. Darauf reagieren jetzt Berliner AntifaschistInnen mit einer Gegenmobilisierung. Unter dem Motto: "Schluss mit der Hetze! Wir lassen uns nicht spalten! NPD-Kundgebung am Antonplatz stören und verhindern!" rufen diese dazu auf, die Kundgebung der NPD "zu stören, zu verhindern". Auf der Website der Berliner Antifa Nordost heißt es dazu:

"Für Montag den 01.02.2016, ruft die Pankower NPD zu einer Kundgebung auf dem Antonplatz in Weißensee auf. Dies reiht sich ein in eine rassistische Hetzkampagne, welche die NPD-Pankow seit Monaten im Bezirk fährt. Bisher waren sie vornehmlich in den äußeren Stadtteilen wie Blankenburg, Karow und Buch aktiv. Neben dem Aufspielen als „Bürger*innen-Wehr“ und dem Verteilen von Pfefferspray, um die Lage völlig eskalieren zu lassen, macht die NPD-Pankow regelmäßig mit Falschmeldungen auf sich aufmerksam. Nun wollen sie eine Kundgebung in Weißensee veranstalten, um auch dort ihre rassistische Hetze zu verbreiten. Die katastrophale Lage für die Geflüchteten in den völlig überfüllten und menschenunwürdigen Unterkünften muss hierbei als Aufhänger für eine überzogene Panikmache vor einer angeblichen Islamisierung herhalten. Die NPD ist somit geistige und reale Brandstifterin. Bereits im Sommer setzte sich die Hetze in die Tat um, als es in der Hansastraße zu mehreren rassistischen Übergriffen auf vermeintlich Geflüchtete kam. Nachdem sie schon 2014 in der Rennbahnstraße und am Hamburger Platz keinen Erfolg hatten, versuchen sie es nun am zentralen Antonplatz. Wir rufen dazu auf, die Kundgebung zu stören, zu verhindern. Beteiligt euch an den Protesten!"

Für alle, die sich an den Gegenaktionen beteiligen wollen:
Datum: 1. Februar 2016
Ort: Antonplatz, 13086 Berlin - Weißensee
Zeit: 19 Uhr
Quelle und weitere Infos: http://antifa-nordost.org

Bolk | 12:15


21.01.16

Berlin: Griechischen Filmfest vom 21.1.-24.1.16

Geschichten aus der Krise

Neues griechisches Kino auf dem Filmfest 21.1. – 24.1. 2016 im Babylon Berlin-Mitte

http://telegraph.cc/geschichten-aus-der-krise/

A.S.H. | 17:38


14.01.16

Zur Lage der Nation

Ich mag Mely Kiyak, die Mischung von Intelligenz und plötzlicher Eruption angestauter Wut in eine vulgäre Sprache, mit der sie den Rassisten in die Fresse haut. Das provoziert natürlich den Mob, auch den, der Schlips oder Fliege trägt.
Hatte sie nicht in der vorletzten Kolumne geschrieben "Wir ... melden uns wieder am 21. Januar."? Ist doch erst in einer Woche. Aber wahrscheinlich hat sie das Geheule der Medienmeute und Politiker an die Tastatur getrieben:

http://kolumne.gorki.de/kolumne-46/

Nicht weniger lesenswert:
http://kolumne.gorki.de/kolumne-42/

david | 21:20


12.01.16

Vor 26 Jahren (13. Januar 1990): Die Besetzung der Lottumstr. 10a (Bandito Rosso), in Berlin - Prenzlauer Berg

Mit dem Sturz der SED-Herrschaft und der neu gewonnen Freiheit boten sich für viele Linke und Linksalternative in der DDR und besonders in Ostberlin völlig neue Voraussetzungen. Für die DDR-Opposition war der „Schutz" der Kirche nun plötzlich nicht mehr nötig. Und bei den vor allem linken und parteiunabhängigen Gruppen wurde das Bedürfnis immer deutlicher, diesen "Schutz" zu verlassen und sich den Gängeleien der Kirche zu entziehen. Doch woher neue Räume nehmen? Da von den alten neuen Staatslenkern nichts zu erwarten war und auch die neu entstandenen Bürgerbewegungen nur wenig Interesse hegten, die schon früher ungeliebten linken Oppositionsgruppen (zu chaotisch, zu links etc.) zu unterstützen, reifte der Plan, Räume zu besetzen.

13.01.1990_Lottum10a.jpg
13.Januar 1990, Besetzung der Lottumstr. 10a, in Berlin - Prenzlauer Berg. An der Leiter Wolfgang Rüddenklau, Mitbegründer der Umweltbibliothek Berlin und der Zeitschrift telegraph. Auf dem Sprung ins Haus: Gerold Hildebrand.

Bolk | 12:08


11.01.16

Die telegraph Neujahrslesung

telegraph-neujahrslesung-banner.jpg

Am Mittwoch, den 27. Januar 2016 um 20 Uhr, präsentieren wir den noch fast druckfrischen, aktuellen telegraph #131/132_2015/2016, in der NEUEN RUMBALOTTE.

Die Redaktion stellt das neue Heft vor. Autoren werden aus ihren Texten lesen.

Texte zu Jugoslawien, Transnistrien, Frauenfußball und Dr. Motte sowie ein Rundumschlag, gelesen von:

Peter Korig, Susanne Noack, Florian Ludwig, Jannis Poptrandov und Robert Mießner.

Mehr Infos: http://telegraph.cc/telegraph-131132-erschienen/
Programmheft downloaden: http://telegraph.cc/archiv/

Der Eintritt ist frei!

Veranstaltungsort:
Rumbalotte Prenzlauer Berg Connection e. V.
Berliner Straße 80-82,
13189 Berlin – Pankow
http://www.rumbalotte-continua.de

Wegbeschreibung:
U2 Schönhauser Allee, Richtung Pankow die Schönhauser hoch, über die Wisbyer, 100 Meter weiter auf der rechten Seite in der Willner Brauerei.

---

Der telegraph ist in ausgesuchten Verkaufsstellen erhältlich. Außerdem per:
E-Mail: info@telegraph.cc, per Post: Greifswalder Straße 4 - 10405 Berlin
und natürlich online unter: http://www.telegraph.cc

Bolk | 20:00


Der ROTE LADEN und die Zeitschrift telegraph präsentieren: "Der Traum ist aus – 25 Jahre Mainzer Strasse“

Ein multimedialer Vorleseabend, zum 25. Jahrestag der Ostberliner HausbesetzerInnenbewegung 1990 und der Räumung der Mainzer Straße.

Freitag, 15. Januar 2016, 19:30 Uhr
Der Rote Laden, Weidenweg 17, Berlin Friedrichshein (U – Weberwiese / Tram M10 Bersarinplatz)


Foto: HausbesetzerInnen-Demonstration am 4. August 1990
Quelle: Zeitschrift telegraph

Bolk | 14:00


07.01.16

Korrekte Bilder, korrigiertes Weltbild

bildkorrektur
(Creative Commons)

Diese Illustrationen verschiedener Comiczeichner und Zeichnerinnen, darunter auch Mawil spiegeln den Zeitgeist wider und räumen zugleich auf mit weit verbreiteten Vorurteilen zum Thema "Refugees". So wie der Projektname "Bildkorrektur" hier in einem völlig neuen Kontext erscheint, rücken die Zeichnungen zurecht, was an deutschen Stammtischen und deren Auslagerungen in sozialen Netzwerken immer mehr Verbreitung findet. Ein Stück Anstand, Courage und Aufklärung in gezeichneter Form.

http://bildkorrektur.tumblr.com/

Bolk | 10:33


20.12.15

„Ich überlasse doch Leuten wie Ihnen nicht den Rechtsstaat.“

Viele glauben, es ist die Polizei, die Versammlungen „erlaubt“, weil Demonstrationen oder Kundgebungen dort angemeldet werden müssen. Das ist falsch. Die Aufgabe der Polizei ist es, die Durchführung von Versammlungen zu ermöglichen, zu unterstützen und abzusichern, damit Menschen ihre demokratischen Grundrechte wahrnehmen können.
Warum dieser Irrglauben entstehen konnte, hat mit der Differenz zwischen dem postulierten Rechtsstaat und der bundesdeutschen Realität zu tun. Jede und Jeder, die schon mehrmals auf Kundgebungen und Demonstrationen waren, wurden mit dieser Differenz konfrontiert, manchmal sogar recht nachdrücklich, durch Faustschläge oder Fußtritte, durch Tonfa, Schlagstock, Pfefferspray. „Auf dem Papier“ ist die Polizei aber eigentlich eine Behörde, die für den Erhalt und den Schutz demokratischer Rechte eintreten soll.

In Düsseldorf gibt es seit über einem Jahr Proteste, Kundgebungen und Demonstrationen gegen die rassistischen Dügida-Aufmärsche, u.a. durch die Initiative „Düsseldorf stellt sich quer“.
Anmelder der Proteste ist häufig Frank Laubenburg, der seine manchmal kurzen, manchmal längeren Dialoge mit der Polizei auf seiner facebook-Seite veröffentlichte.
Was in den Gedächtnisprotokollen deutlich wird: Konkretes Wissen um die grundgesetzlichen Regelungen des Demonstrations- und Versammlungsrechtes sowie um die aktuellen Rechtssprechungen bei polizeilichen Rechtsverstößen ist eine starke Kraft zur Verteidigung demokratischer Rechte im Gespräch mit den Polizeieinsatzleitern. Diese stecken offensichtlich in einem Dilemma: Agieren würden sie überwiegend gerne wie in einer Diktatur, die Menschen sollen sich widerspruchslos an ihre Anweisungen halten. Dann ist da aber das Grundgesetz mit den Festlegungen der demokratischen Rechte. Dieses Dilemma können die Polizeiführer oft nicht für sich auflösen, woraus dann ihre Formulierung resultiert: „Ich muss nachfragen.“, es folgt der Griff zum Funkgerät. Weil die Dialoge aus Absurdistan zu stammen scheinen und voller Theaterkomik sind, wurden sie in der vergangenen Woche sogar auf die Bühne gebracht.

Zwei kurze Auszüge aus den Dialogen:

„Herr Laubenburg, zu Beginn möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass an mich herangetragen wurde, dass Sie beim letzten Mal die Gespräche mit ihrem polizeilichen Ansprechpartner mit Ihrem Handy aufgezeichnet und dann ein Protokoll davon auf facebook veröffentlicht haben. Sie dürfen die Gespräche nicht aufzeichnen, das ist eine Straftat.“ „Einen Augenblick, bitte. Ich hole eben meinen Anwalt dazu.“
(Pause)
„Darf ich Ihnen meinen Anwalt vorstellen? Bitte, wiederholen Sie doch noch einmal, was Sie gerade gesagt haben.“
„Ich habe Ihnen nur den Hinweis gegeben, dass Sie unsere Gespräche nicht aufzeichnen dürfen.“
„Nein, Sie haben mehr gesagt.“
„Ich habe gesagt, dass es wohl auf facebook Veröffentlichungen gab über die Gespräche beim letzten Mal und Sie darauf hingewiesen, dass Sie Gespräche nicht aufzeichnen dürfen.“
„Nein, Sie haben gesagt, dass ich beim letzten Mal Gespräche mit meinem Handy aufgezeichnet hätte, also eine Straftat begangen hätte.“
„Ich habe nur gesagt, dass es ja diese facebook Veröffentlichungen gab und Ihnen einen rechtlichen Hinweis gegeben, dass Sie die Gespräche nicht aufzeichnen dürfen.“
„Also, was soll ich denn hier mit einem Beamten, der schon nach fünf Minuten nicht mehr weiß und nicht mehr wiederholen kann, was er gerade gesagt hat. So kann man doch nicht kooperieren. Klären Sie doch bitte mit dem Präsidium, dass ich hier einen anderen Ansprechpartner erhalte.“
„Ja, das mache ich.“
(Pause)
Anwalt: „Jetzt hat die Polizei ja immerhin bestätigt, dass es diese skurrilen Dialoge letztes Mal so wirklich gab."

„Herr Laubenburg, ich habe eine gute Nachricht für Sie. Sie können den Aufzug zum Hauptbahnhof durchführen.“
„Aha.“
„Freuen Sie sich doch mal!“
„Das war doch eh klar, dass wir das dürfen. Soll ich mich jetzt freuen, dass Sie die Gesetzeslage einhalten, oder was?“

Die Düsseldorfer Polizeiführung soll momentan tatsächlich darüber nachdenken, ob es nicht auch eine Straftat ist, der Polizei Rechtsbrüche vorzuwerfen.
Weil wir das Lachen, bei allem ernsten Hintergrund, gerne teilen, folgen unten die links zu den Einträgen von Frank Laubenburg. Dank an ihn, für die detaillierte Dokumentation.

1. Folge „Mein Einsatzleiter“ – vom 18.09.2015
2. Folge „Mein Einsatzleiter“ – vom 02.10.2015
3. Folge „Mein Einsatzleiter“ – vom 16.10.2015
4. Folge „Mein Einsatzleiter“ – vom 23.10.2015
5. Folge „Mein Einsatzleiter“ – vom 30.10.2015
6. Folge „Mein Einsatzleiter“ – vom 02.11.2015
7. Folge „Mein Einsatzleiter“ – vom 07.11.2015

Wird es eine zweite Staffel geben? Frank Laubenburg: „Neue Folgen hängen davon ab, ob die Polizei neuen Stoff liefert. Bislang ist sie da sehr zuverlässig.“

david | 20:26


 
 
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