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15.12.14

telegraph: Die Weihnachtslesung

tele129_130_stapel-tranparent_sw.png Nach der gut besuchten telegraph-Veranstaltung, am 21.11.2014 in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ (nachzuhören auf www.mixcloud.com/funkhausprenzlauerberg), wird am 20.12.2014 in der Rumbalotte continua die neue Ausgabe der Zeitschrift telegraph vorgestellt. Es lesen Autoren, Freunde und Redakteure des telegraph aus Texten und sprechen über Themen der aktuellen Ausgabe:


# TEIL I:

Thomas Leusink: KRIEGSPROPAGANDA
Wie die Herrschenden Menschen für den Krieg gewinnen, damit sie bereit sind zu töten und zu sterben.

Malte Daniljuk: FRACTURING EUROPE
Amerikanische und europäische Energieunternehmen brauchten für ihre Investitionen dringend ein Assoziierungsabkommen zwischen Europa und der Ukraine. Im nächsten Jahr wollen sie ein Freihandelsabkommen mit Europa erzwingen.

Robert Mießner liest: GLOBALISIERTE BARBAREI von Tomasz Konicz
„Das Böse“ - Der „Islamische Staat“ als eine im höchsten Maße globalisierte Besatzungsarmee. Ein Versuch, das Phänomen „IS“ zu begreifen.


TEIL II:


"Die Rinderzucht in der DDR und im Rest der Welt"

Helmut Höge wagt lichtbildgestützt eine Darstellung der Befindlichkeiten von Kühen, Kälbern, Färsen, Bullen und Ochsen in den Hauptviehzuchtgebieten weltweit. Ein schneller Rundumschlag.

Nach der Veranstaltung gibt es fachkundige Schallplattenmusik zum Hören, Tanzen und Feiern.

Rumbalotte continua,
Metzer Str. 9, 10405 Berlin – Prenzlauer Berg
Samstag, 20. Dezember 2014, 20 Uhr


Funkhaus Prenzlauer Berg live aus dem BAIZ: Gegenöffentlichkeit: unabhängige Medien in der Wendezeit by Funkhaus Prenzlauer Berg on Mixcloud


Bolk | 16:48


12.12.14

NSU-Prozess in München

Prozessbeteiligte der Keupstraße rufen zu Solidarität auf

Köln, 12.12.2014 – Die Initiative „Keupstraße ist überall“ und das
Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“ rufen für den 20. Januar 2015 zu
einem Aktionstag vor dem Münchener Oberlandesgericht auf. Das Gericht
hatte kürzlich veröffentlicht, zum Jahresanfang die Vorgänge rund um den
Nagelbombenanschlag in Köln verhandeln zu wollen. Am 20. Januar 2015
beginnen die Befragungen der Betroffenen.

Bolk | 14:14


11.12.14

Abwärts! Nr 5 - Lesung in der Rumbalotte vom 13.11.2014

HASS ALS WINDBRECHER ODER TRAKL IST TOT

Lesung vom 13. November 2014, in der Kulturspelunke Rumbalotte continua, Metzer Str. 9, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

"als ob mal wieder frischer frieden wäre und an die wand gestellt das pack der friedensfreunde"

Präsentation der Ausgabe Nr. 5 des politisch-literarischen Zentralorgans Abwärts!
Der Abwärts! ist eine Gemeinschaftsprojekt der telegraph, Zonic, Sklaven/Sklaven Aufstand/Gegner,floppy myriapoda.

Abwärts!, Heft 5 (Nov. 2014) mit Texten von Lothar Trolle, Jürgen Schneider, Alexander Krohn, Ralf G. Landmesser, Jannis Poptrandov, Jörg Michael Koerbl, Kristin Schulz, Ronald Galenza, Kai Pohl, Bernd Kramer, Thomas Kapelski, Klaus Theuerkauf und anderen. Die Grafiken dieser Ausgabe sind aus der kollaborativen Serie »WIRKADAVER. Die Toten sind auf Urlaub« von Marc Aschenbrenner, Eva Carbo, Anja Ibsch, Ronald Jäger, Delia Müller u. v. a.

Weitere Informationen zum Abwärts! und Bestellmöglichkeiten:

http://www.basisdruck.de/Abwärts!
https://www.facebook.com/abwaerts.basisdruck

Bolk | 16:48


10.12.14

OLYMPIA 2024 IN BERLIN VERHINDERN!

Quelle: http://olympiaverhindern.blogsport.de/

Der Berliner Senat und dessen Freund*innen aus dem Unterhaltungsbusiness (Sport, Kultur, etc.), der Boulevardpresse sowie der Immobilienbranche haben sich entschlossen die Olympiade 2024 nach Berlin zu holen. Am 21. März 2015 wird der Deutsche Olympische Sport Bund (DOSB) darüber entscheiden, ob Hamburg oder Berlin für Deutschland ins Rennen gehen, im Jahr 2017 wird dann das Internationale Olympische Komitee (IOC) über die Vergabe entscheiden.

Die 45-seitige Interessensbekundung des Senats verpricht den Berliner*innen und den DOSB-Verantwortlichen das Paradies auf Erden: die Spiele würden nachhaltig werden, die Bürger*innen beteiligt, die finanzielle Last transparent und überschaubar, sozial werde das Spektakel auch und – der Titel sagts ja schon – Berlin sei ja schon heute die Stadt der fallenden Grenzen und Olympia als sportlicher „Wettbewerb der Völker“ passe da hin wie sonst nirgends. Entsprechend ist die Interessensbekundung mit „Die ganze Welt in unserer Stadt“ betitelt.

Bolk | 12:45


08.12.14

JENSEITS ALLER DOGMEN

Linkeck_Nr_4.png


Abwärts!-Lesung in der Kreuzberger Weltkulturerbekneipe »Zum goldenen Hahn« am Heinrichplatz, Oranienstr. 14a, 10997 Berlin

Freitag, 12.12., 21 Uhr:

Thomas Kapielski, Jannis Poptrandov, Hugo Velarde und Kai Pohl stellen die neueste, nunmehr 5. Ausgabe der Prenzlauer Berger Gemeinschaftszeitschrift ABWÄRTS! vor. In dem alle 2 Monate erscheinenden Heft geht es diesmal u. a. um „Boxerlieder“, um „Selbstbestimmung in Schwarzrot“ und um die Frage: „Wieviel Droge braucht man um eine Utopie aufrechtzuerhalten“?
Damit das Warten auf die Überraschungsgäste nicht zu lang wird, spielt das Kreuzberger Nasenflötenorchester auf, und schließlich begeben wir uns in das »Jenseits aller Dogmen«, in dem Karin und Bernd Kramer schon zu Lebzeiten unterwegs waren.

Mittwoch, 17.12., 20 Uhr, »Abwärts!«-Lesung in der »Brotfabrik«:

Kristin Schulz, Robert Mießner, Bert Papenfuß, Hugo Velarde und Karsten Wildanger stellen die neueste Ausgabe der Zeitschrift ABWÄRTS! aus dem Hause BasisDruck vor. In dem alle 2 Monate erscheinenden Heft geht es diesmal u. a. um „Boxerlieder“, um „Selbstbestimmung in Schwarzrot“ und um die Frage: „Wieviel Droge braucht man um eine Utopie aufrechtzuerhalten“?

Abwärts!, Heft 5 (Nov. 2014) mit Texten von Lothar Trolle, Jürgen Schneider, Alexander Krohn, Ralf G. Landmesser, Jannis Poptrandov, Jörg Michael Koerbl, Kristin Schulz, Ronald Galenza, Kai Pohl, Bernd Kramer, Thomas Kapelski, Klaus Theuerkauf und anderen. Die Grafiken dieser Ausgabe sind aus der kollaborativen Serie »WIRKADAVER. Die Toten sind auf Urlaub« von Marc Aschenbrenner, Eva Carbo, Anja Ibsch, Ronald Jäger, Delia Müller u. v. a.

Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin
www.brotfabrik-berlin.de

Eintritt frei!

Abwärts! erscheint im BasisDruck Verlag, www.basisdruck.de

Bolk | 16:48


06.12.14

Umschwinger umschwingen

Wie Geheimdienste lästige Arbeiten wie das Zersetzen sozialer Bewegungen effektiv an Nichtregierungsorganisationen auslagern

Von Jenz Steiner

(Dieser Beitrag ist in der Nummer 1 des politisch-literarischen Projekts Abwärts! erschienen. Mehr über die Zeitschrift Abwärts! können sie hier erfahren)

Mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas lassen sich soziale Bewegungen nur punktuell bekämpfen. Was sind schon die groben polizeilichen oder militärischen Maßnahmen gegen nachhaltige geheimdienstliche Mittel? Die Methoden der Schlapphüte sind effektiver, wirken nachhaltiger und sorgen weniger für schlechte Presse, der man erst mit ausgeklügelten PR-Strategien wieder entgegensteuern muss.

weiter lesen ...

Bolk | 11:59


04.12.14

Heinersdorf 2 - Die Letzten Veranstaltung

Heinersdorf 2

Das Literaturfestival Heinersdorf2 geht in den Endspurt.
Am Freitag den 5. Dezember 2014 wird es die letzte Veranstaltungen geben.

Alexander Brener und Barbara Schurz: Neue Namen für berühmte Damen (Bolschoj continuous Eksperiment with a Lot of Rumba and Mumba); S.U führt verliert ein Individuell; Ann Cotten: „das ist ja wahnsinn, dann reite ich auf einem wildschwein aus schwertern herein“

Anschließend:
GRENZPUNKT NULL Live Radio Show
Rumbalotte oder die (fast) maritimen Gedichte des Bert Papenfuß.
Präsentiert von der lebenden Repetiermaschine Rex Joswig.

Rumbalotte continua, Metzer Straße 9, 10405 Berlin

Bolk | 14:33


24.11.14

"Antifa heißt Kampf ums Ganze!"

Demonstration zum 22. Todestag von Silvio Meier

silvio-meier.strasse.jpg

Unter dem Motto "Antifa heißt Kampf ums Ganze!" fand in Berlin, am 22.11.2014, eine Demonstration zum 22. Todestag von Silvio Meier statt. Der ehemalige DDR-Oppositionelle, Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier wurde vor 22 Jahren von Neonazis am U-Bahnhof Samariterstraße erstochen. Bereits am 21.11.2014 wurde, wie jedes Jahr, eine Mahnwache am Ort des Mordes, dem U-Bahnhof Samariterstraße, eingerichtet. In einer Pressemitteilung des Silvio-Meier-Bündnisses heißt es dazu:

"Wir wollen in diesem Jahr zeigen, dass Antifa mehr ist als nur Nazis jagen. Konsequenter Antifaschismus bedeutet, sich gegen jede Form rassistischer und neonazistischer Unterdrückung zur Wehr zu setzen. Außerdem heißt dies auch, sich mit den Betroffenen von rechter Gewalt zu solidarisieren. ... Antifaschismus muss deshalb immer antikapitalistisch sein und – egal ob im Betrieb oder im Stadtteil – die soziale Frage stellen."

Bolk | 13:46


22.11.14

Auch andere haben 25sten!

Am 22.11. gibt es den Kiez- und Mieterladen des UBI Kiez e.V. 25 Jahre.
Grund genug, um ausgiebig zu feiern:

Wir feiern unser 25 jähriges Bestehen!!!
20:00 Film "Mietrebellen" mit Filmemacher Matthias Coers
22:00 Kleinkunst zu Gentrifizierung aus dem Programm "Zorn" mit Alfons Kujat
23:00 Mucke für Menschen gegen Gentrifizierung und Nazis mit Solo-Sepp
00:00 Überraschungen von uns für Euch und von Euch für uns?
Wir versuchen eine Küfa hinzukriegen (nicht vegan).

Vereinscafé Kreutzigerstr. 19
10247 Berlin - Friedirchshein
22.11.2014, Beginn 18 Uhr

Infos und Kontakt zum UBI Kiez e.V. im Internet:
www.ubi-mieterladen.de

Bolk | 22:18


21.11.14

Berlin: Funkhaus Prenzlauer Berg trifft Zeitschrift telegraph

Die ultimative Live-Radioshow zum 25. Jahrestag des telegraph und zum Release der neuen Ausgabe 129/130.
Jenz Steiner spricht mit Redakteuren und Autoren über die Themen Ukraine, Russland, Geheimdienste, Gegenöffentlichkeit und den telegraph.
Jannis Poptrandov liest seinen Text aus dem neuen Heft. Das ganze wird gut garniert mit Konservenmusik von DJ Magic Mießner.

telegraph Release Party

Ort: Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ
Schönhauser Allee 26a, 10435 Berlin
Datum: 21. November 2014
Beginn: 20 Uhr

A.S.H. | 13:25


20.11.14

Freies Radio aus Berlin Friedrichshain

Der UBI Kiez e.V. macht regelmäßig eine Radiosendung unter dem Tietel "Wir holen uns den Kiez zurück!" (UKW 88,4)

Gesendet wird live aus dem StudioAnsage in Friedrichshain. Die UKW-Frequenz 88,4 MHz stellt seit Mai 2010 die Medien-Anstalt Berlin-Brandenburg den Berliner 'freien Radios' zur Verfügung.
StudioAnsage ist einer von 11 Sendepartnern, die sich 168 Wochenstunden auf dieser Frequenz teilen.

Die Berliner Mietenstopp-Bewegung und die Inititative gegen Rechts (IGR) senden seit Juli 2012 unter dem Titel "Wir holen uns den Kiez zurück!" jeden 3. Dienstag im Monat von 20:00 bis ca. 20:45 Uhr live aus dem Studio Ansage in der Kreutzigerstr. 23 in Friedrichshain.

Zu allen Sendungen werden Gäste aus dem "normalen" Leben, der Politik oder der Wirtschaft ins Studio eingeladen. Es gibt aber auch vorproduzierte Einspieler und auch themennahe Inhalte sind mit am Start. Und immer gibt es aktuelle Termine.

Alle Sendungen stehen dauerhaft unter http://www.ubi-mieterladen.de/radiosendung.htm zum anhören und download bereit. Die letzte Sendung wurde am 18.11.2014 ausgestrahlt.

Zum Inhalt der letzten Sendung:
Der Mieterladen feiert sein 25 jähriges Bestehen. Das ist Thema der Sendung, wie auch das 25jährige Jubiläum der Zeitschrift "telegraph" Erwähnung findet. Außerdem kocht Friedrichshain nicht nur Süppchen (Friedrichshain kocht, gestartet auf startnext und das Buch gibt es nur, wenn die Druckkosten zusammen kommen) und Mieteninfos gibt es natürlich auch. Zu Gast im Studio ist live der Liedermacher Solo-Sep, mit Liedern gegen Nazis und Miethaie.

Bolk | 17:43


19.11.14

184 Seiten Inhalt

Wir empfehlen dringend mal einen Blick in das Inhaltsverzeichnis des neuen telegraph zu werfen:

http://telegraph.cc/inhalt/

A.S.H. | 14:52


18.11.14

Ab jetzt online und auch mobil: Die neue telegraph-Website

Pünktlich zum Release des neuen telegraph, wurde auch die neue Website online gestellt.
Diese ist mobil optimiert und kann bequem mit Smartphone und Tablet genutzt werden: telegraph.cc.

Ältere Archiv-Inhalte findet man vorerst weiter unter: http://www.telegraph.ostbuero.de. Diese werden aber in absehbarer Zeit auf die neue Website überführt.

Bolk | 22:20


Potsdam und Gransee: Lichtermärsche gegen Asylsuchende

Quelle: inforiot.de

Unter den Motto „Lich­ter­marsch gegen Asyl­po­li­tik!“ soll in Pots­dam am 19. Dezem­ber demons­triert wer­den. Ab 17 Uhr soll es vom Johannes-Kepler-Platz aus einen Marsch zum Pots­da­mer Land­tag gehen. Der Ver­an­stal­ter, der bei Face­book unter den Namen „Ulf Bader“ auf­tritt, ruft zu einem Auf­marsch gegen die Errich­tung von Asyl-Containerdörfern in Pots­dam auf. Auf sei­nen pri­va­ten Account teilt er Pos­tings für die „Hoo­li­gans gegen Sala­fis­ten“ (HoGeSa), Arti­kel der Rechtsaußen-Zeitung „Junge Frei­heit“, Demons­tra­ti­ons­auf­rufe und Fotos der extrem rech­ten Auf­mär­sche gegen die Unter­brin­gung von Asyl­su­chen­den in Berlin-Marzahn, Köpe­nick und Buch und meh­rere Video der extrem rech­ten Musiker_innen „Vil­lain 051″ und „Dee Ex“. Auch ein NPD-Plakat fin­det sich in sei­ner Time­line, aller­dings ohne das Parteilogo.

Bolk | 21:22


Aufmärsche von Nazis/Rassisten am 17. und 22.11 in Marzahn und Buch verhindern!

Geflüchtete bleiben, Rassisten vertreiben! Nazi-Aufmärsche blockieren!

Mo 17.11. 18 Uhr: Solidarität statt Ausgrenzung (Landsberger Allee/Blumberger Damm)
(Treffpunkt für Leute aus der Innenstadt: 17:15h am Bhf Ostkreuz, Ausgang Sonntagstr.)

Mo 17.11. 19.30 Uhr: Demo “Gegen Rassismus – Refugees welcome” (S-Bhf Buch)
(Gemeinsame Anfahrt um 19 Uhr ab S-Bhf Pankow)

Sa 22.11. 13 Uhr: Marzahn in Nazihand? Organsiert Widerstand! (mehrere Kundgeb.)

In Marzahn soll Anfang 2015 ein Containerlager zur Unterbringung von Geflüchteten eröffnet werden. Einem Netzwerk aus NW Berlin, NPD und Die Rechte ist es in diesem Kontext gelungen, lokale BFC-Hooligans, ‘ganz normale’ und offen rassistische Anwohner*innen gegen dieses Vorhaben zu mobilisieren. Neben der nächsten Montagsdemo am 17.11. planen die Nazis für Samstag, den 22.11. auch einen überregionalen Aufmarsch. Wir rufen deshalb dazu auf, diesen zu stören, sich an Blockaden zu beteiligen oder die Proteste kreativ zu unterstützen.

Ebenfalls am Montag, den 17. November ist eine rassistische Demonstration um 20 Uhr im Ortsteil Berlin-Buch angemeldet. Unter dem Motto “Gegen Rassismus – Refugees welcome” mobilisiert ein breites Bündnis zu einer Gegendemonstration um 19.30 Uhr ab S-Bhf Buch.

Weitere Infos und Links dazu auf wirbleibenalle.org

Bolk | 21:02


17.11.14

Aufruf zur Kiezdemo in Berlin Prenzlauer Berg und Mitte

Für Freitag, den 28.11.2014 rufen verschiedene Organisatoren zu einer Kiezdemonstration im Berliner Osten auf. "ostblog.de" dokumentiert nachfolgend den Aufruf der Organisatoren im Wortlaut.

Es sei an der Zeit, linke Hausprojekte mal wieder zu durchsuchen, sagt der Henkel von der CDU und andere Politiker und die Presse greifen die Hetze gegen die „linken Terrornester“ (BZ) auf, um sich zu profilieren.

Wir sagen: Es ist an der Zeit, sich mal wieder auf der Straße zu zeigen!

Bolk | 17:09


“Ich hätte ihn gern hier gehabt”

Im Labyrinth des Schweigens (Regie: Giulio Ricciarelli)

Von Angelika Nguyen

Das sagt Fritz Bauer, 1960 hessischer Generalstaatsanwalt, in einer Szene des Films, als ihm der befreundete israelische Journalist die Nachricht von der Entführung Adolf Eichmanns nach Israel überbringt. In diesem einen schlichten Satz ist das politische Anliegen des Juristen Fritz Bauer enthalten: er wollte, dass deutsche Naziverbrecher unter deutscher Anklage vor deutsche Gerichte kommen. Ein Volk solle Gericht über sich selbst halten. Das war Bauers große Vision. Der konspirativ gehaltene Dialog zwischen dem Israeli und dem Deutschen jüdischer Herkunft illustriert den damaligen fatalen Zustand deutschen Rechtsvorgehens in der Frage um deutsche Naziverbrechen, erst recht darum, was die Deutschen in Auschwitz errichtet hatten: eine Mordfabrik.
Der Israeli antwortet: “Wenn ihr es nicht tut, müssen wir es tun.” Ein trefflicher Kommentar zum Eichmann-Prozess in Jerusalem.
Der Film bringt all dies zur Sprache: dass die Ergreifung vieler, auch prominenter SS-Täter wie Josef Mengele im deutschen Rechtssystem Ende der 50iger Jahre “tabu” ist, dass “der neue Feind” längst nicht mehr deutsche Nazis, sondern “die Russen” sind. Kanzler Adenauer selbst, wird zitiert, hat bereits verkündet, dass ein Schlussstrich gezogen werden müsse unter diese Vergangenheit.

A.S.H. | 13:58


16.11.14

Bekloppteste Frage der Woche

Die bekloppteste Frage der Woche begegnete mir bereits am Montagmorgen, sie konnte im Wochenverlauf nicht mehr getoppt werden. Natürlich hatte ich sie schon unzählige Male in den Wochen vor dem 9. November 2014 gehört, dem Tag des Feierns in Deutschland, nicht des Trauerns. Diesmal hatte sie mich aber so angesprungen.
Die Medien bereiteten die 25. Jahresjubiläen campagnenartig vor. 25 Jahre DDR-Kommunalwahl, 25 Jahre Botschaftsbesetzung Prag, das Toilettenproblem und die Genscher-Worte vom Balkon, 25 Jahre Grenzöffnung Ungarn/Österreich, 25 Jahre Leipziger Demo vom 9. Oktober, 25 Jahre usw.usf. Fernsehen, Radio, Internet und Zeitungen, alles vollgemacht.
Erinnern? Find' ich gut! Nur Was und Wie wird schon so vorgegeben, genau darauf bezogen, kommen so schlechte Erinnerungen hoch. Eine Frage, die sich seit ca. zwei Monaten zur einfachen wirkungsvollen Prüfungsfrage entwickelt, die die Dichotomisierung der unübersichtlichen Welt zuläßt, der einfachen Einteilung in Schwarz und Weiß, der Reduzierung auf „hier Gut – dort Böse“, macht deutlich, mit welchem Zwang Was erinnert werden soll.
Christine Heuer vom Deutschlandfunk arbeitet an der Niveausenkung des Radiosenders und stellte die unter den schlechten Journalisten beliebte Frage, von mir die bekloppte Frage genannt, im morgendlichen Interview am Montag, den 10.11.2014, an Dietmar Bartsch, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag:

Christine Heuer: Sie haben gerade gesagt, Herr Bartsch, Ihre Partei habe sich klar und deutlich mit ihrer Vergangenheit und mit der Vergangenheit der DDR auseinandergesetzt.
Dann frage ich Sie klar und deutlich: War die DDR ein Unrechtsstaat?
...

So kann Frau Heuer auf einfachste Art Freund und Feind unterscheiden. So läßt sich prüfen: Bist du für oder gegen, hast du schon verinnerlicht oder sträubst du dich noch, hast du dich unterworfen und angepaßt oder bedarf es noch Erziehungs- bzw. Strafmaßnahmen und weiterer Indoktrination.

Eigentlich fand ich die Eröffnung des Interviews mit der implementierten Divergenz gar nicht so schlecht, ich dachte dabei z.B. an den Deutschlandfunk selbst:

Christine Heuer: Ein Viertel Jahrhundert Mauerfall und die Grenze in den Köpfen ist immer noch nicht ganz abgerissen …

Dann aber folgte kurz darauf die Frage, ganz im Stil einer hinterhältigen DDR-Staatsbürgerkundelehrerin des Jahres 1979, welche durch einen platten Bekenntniszwang den richtigen oder den falschen „Klassenstandpunkt“ der ihr ausgelieferten jungen Staatsbürger denunzieren möchte.

Läßt sich das Niveau noch weiter unterbieten?
Ja.

Nachtrag am 19.11.2014
Heute erhielten wir eine mail mit dem Hinweis auf einen lesenswerten Artikel in der ak – analyse & kritik. Danke!

david | 20:48


14.11.14

Das neue "Heft" ist da

telegraph_129_130_2.jpg

184 Seiten telegraph 129/130 für 9 Euro plus 1 Euro Versand bestellen?

Inhalt

Editorial

Ostelbier und Westfranken
Guillaume Paoli

Mein Verhältnis zur linken antistalinistischen
Opposition war ambivalent
Interview mit Gregor Gysi

Ruhm der Ukraine?
Peter Korig

Fracturing Europe
Malte Daniljuk

Kriegspropaganda
Thomas Leusink

Globalisierte Barbarei
Tomasz Konicz

Feindbild Geheimdienste – wohl etwas zu simpel
Wolfgang Kaleck

Von der elektronischen Aufklärung zum elektronischen Krieg
Klaus Eichner

Überwachungsstaat oder „wehrhafte Demokratie“
Thomas Klein

Autonome zu Zeiten der Wende
Hauke Benner

Berliner Mieterdämmerung
Andrej Holm

Alle kennen Artek
Jenz Steiner

DDR-Landwirtschaft heute
Helmut Höge

Bringt mir den Kopf von Jannis Poptrandov
Jannis Poptrandov

Deklination der TORTOUR
Bert Papenfuß

Referendum
Bert Papenfuß

Wattgetrappel & Seebadflattern
Kai Pohl

Ein Lachen wird es sein, das Euch beerdigt!
Jochen Knoblauch

Mediales
Jochen Knoblauch

184 Seiten telegraph 129/130 für 9 Euro plus 1 Euro Versand bestellen?

A.S.H. | 16:10


12.11.14

In den kommenden Tagen ...

... erscheint der neue telegraph mit vielen interessanten Themen auf den 184 Seiten.

telegraph_129_130.jpg

A.S.H. | 13:50


 
 
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