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08.06.17

Ausstellung zum Spanischen Krieg auf den Linken Buchtagen 2017

16. bis 18. Juni 2017
Linke Buchtage Berlin
Mehringhof
Gneisenaustr. 2a
10161 Berlin.

Am 17. Juli 1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die seit 1931 bestehende Republik, zunächst in der Kolonie Marokko, dann in Spanien selbst. Der Putsch, der von Monarchisten, Faschisten u.a. unterstützt wurde, scheiterte aber vielerorts am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, anderen Linken und RepublikanerInnen. Hiermit begann der Spanische Bürgerkrieg.

Weitere Informationen zur Ausstellung:
http://tragoediederfreiheit.de/

Ebenfalls auf den Linken Buchtagen Berlin:
16.Juni, um 20 Uhr:
Christin Jänicke, Benjamin Paul-Siewert:
30 Jahre Antifa in Ostdeutschland.
Die HerrausgeberInnen stellen ihre Perspektiven auf die ostdeutsche Antifa und die Geschichte dieser eigenständigen Bewegung vor.

---

13. Juni 2017, 20 Uhr,
Release: telegraph Sondernummer zum Spanischen Bürgerkrieg vor 80 Jahren
Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ,
Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin.

Als Brücke in eine mögliche Diskussion werden persönliche Aneignungsberichte zum Thema, sowie Texte aus der Sonderausgabe von Gerhard Hanloser und anderen Autoren vorgetragen.

Bolk | 17:12


07.06.17

telegraph Sonderausgabe zum 80. Jahrestag des Spanischen Krieges 1936-39 erschienen

tele-sonder-frei-520.jpg

1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die Republik. Der Putsch scheiterte am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, KommunistInnen, RepublikanerInnen. Es begann der Spanische Krieg, in dem auch Nazi-Deutschland und das faschistische Italien eingriffen. Er endete 1939 mit dem Sieg der Putschisten, gefolgt von einer Diktatur, die bis 1975 andauerte. Unsere Erinnerung gilt dem Widerstand und der Sozialen Revolution. Zur „Tragödie der Freiheit“ gehört, dass am Ende die Rechten gesiegt haben, aber auch, dass die für die Freiheit Kämpfenden miteinander in Konflikt gerieten. Erinnern heißt also auch: an Fehler erinnern, an Uneinigkeit, an eingelöste Versprechen und offene Fragen.

Die Sonderausgabe enthält alle Texte & viele Bilder der Ausstellung "Tragödie der Freiheit" - Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.", die seit 2016 zu sehen ist.

Die telegraph Sonderausgabe hat 200 Seiten, kostet 12 EURO und kann hier bestellt werden.
Wer nicht online bestellen möchte, kann die Sondernummer auch direkt in ausgewählten Verkaufsstellen erwerben. Derzeit :

Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin,
junge Welt Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin.
Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Kastanienallee 85, 10435 Berlin.


Andere Verkaufsstellen folgen umgehend.

Release - Veranstaltung:
13. Juni 2017, 20 Uhr, in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Als Brücke in eine mögliche Diskussion werden persönliche Aneignungsberichte zum Thema von Gerhard Hanloser und anderen Autoren vorgetragen.

Nächster Ausstellungsort:
16. bis 18. Juni 2017 Linke Buchtage Berlin im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10161 Berlin.

Bolk | 10:54


06.06.17

7. Juni, 19 Uhr - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Osten

Podiumsgespräch und Buchvorstellung "30 Jahre Antifa-Arbeit im Osten", mit Zeitzeugen der Antifa Ostberlin, der Antifa Potsdam und der KvU

antifa-osten-1200.jpg

KVU
7. Juni, 19 Uhr
Storkower Straße 119
10407 Berlin

Das Gespräch soll sich um diverse interessante Themen drehen, wie zum Beispiel:
- fremdenfeindlicher, antisemitischer, nationalsozialistishcer. Bodensatz in der DDR-Bevölkerung, Fußball-Nazis, politische Bildung in der DDR, neonazistische Tendenzen in Jugendgruppen 1980er Jahren.
- Staatliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Rechtsradikalismus und Repression gegen unabhängige Antifa-Gruppen.
- Ausblick Entwicklung nach 1990, des aktuelle Phänomens AFD, und Pegida-, Legida-, Berliga-Gruppen.
- Es wird das gerade neu herausgebrachte Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" vorgestellt und verkauft.
Natürlich wird es auch Raum für Fragen und eine Diskussion geben.

Das gesammte Programm der KvU hier als PDF zum downloaden.

Bolk | 09:26


7. Juni - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Buchpräsentation und Lesung

Mit einer Veranstaltungsreihe, unter anderem am 7. Juni, 19 Uhr in der KvU in Berlin (Ost) und am 16. Juni 2017 im Mehringhof Berlin (West), wird das Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung" öffentlich präsentiert. Autoren werden aus ihren Texten lesen und über die Antifa-Gruppen in der DDR erzählen.

Das Buch, das im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen ist, wird von Christin Jänicke und Benjamin Paul-Siewert herausgegeben. Es ist eine Sammlung verscheidener Autoren. Das Inhaltsverzeichnis ist auf der Verlagsseite als PDF abrufbar.

buch-bild.jpg

Zum Inhalt schreibt der Verlag auf seiner Website: "... Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt dieser Band nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen. ...".
[weiter zur Verlagsseite]

Auf der [weiter zur Verlagsseite] befindet sich auch eine Leseprobe.

Veranstaltungen zum Buch, die bereits feststehen:
07. Juni 2017, 19 Uhr in der KvU, Storkower Straße 119 (Im Rahmen der 30. Jahre Kirche von Unten - Veranstaltungen)
16. Juni 2017, 20:00 Uhr, SFE1 / Mehringhof, Gneisenaustrasse 2a, 10961 Berlin (Linke Buchtage Berlin)

weiter Termine sind geplant:
30. Juni 2017, Westberlin
Juni 2017, WB13 Berlin
25./26. August, 2017 Cottbus
September 2017, BAIZ Berlin
Sept./Okt. 2017, Conne Island Leipzig
Sept./Okt. 2017, Thüringen (Erfurt, Weimar, Jena)
November 2017, Potsdam

Bolk | 08:57


02.06.17

AB 2. Juni: 30 Jahre Kirche von Unten (KvU). Deshalb: 30 Tage feiern!

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Die KvU entstand im Zusammenhang mit dem evangelischen Kirchentag 1987 in Ost-Berlin (...) im Vorfeld des Kirchentages um die Jahreswende 1986/87 zur Idee, parallel zum Kirchentag einen „Kirchentag von Unten“ zu veranstalten. Dieser fand vom 24. bis 26. Juni 1987 in den Räumen der Pfingstgemeinde am Kotikowplatz sowie in der benachbarten Galiläa-Gemeinde in der Rigaer Straße statt und hatte mehr als 6000 Besucher (...) Aufgrund des großen Interesses und um die Kirche zu stärkerem politischen Engagement zu drängen, gründeten die Initiatoren im September 1987 bei einer Werkstatt der Offenen Arbeit die überregionale Basisgruppe „Kirche von Unten“ (KvU), die sich fortan nicht nur als innerkirchliche Opposition zu kirchlichen und theologischen Themen, sondern vor allem zu vielen gesellschaftspolitischen Konflikten äußerte. 1988 erhielt die KvU eigene Räume im Gemeindehaus der Elisabethgemeinde, auch die Zionskirche mit der hier angesiedelten Umwelt-Bibliothek wurde für Aktivitäten genutzt. *1


HEUTE !!! Zum Auftakt: KVU unpugged - 2. Juni, ab 19 Uhr

Musik und Texte unter anderem von Ahne, Avi von Bukahara, Benny Baupunk, Dampf in allen Gassen, Eva Supertramp, Glittasphyxia, Geigerzähler, Konny, Juppiescheuche, Motz Art Berlin, Paula, Potter, Prunx, Sahara B., Wayne Lost Soul, Yok …

Dei Überschüsse des Abends gehen an die FAU Berlin zur Deckung der Prozesskosten gegen die verdammte KAUFHALLE DER SCHANDE (Mall of Berlin), die seit zweieinhalb Jahren immer noch nicht die Bauarbeiter bezahlt hat. https://berlin.fau.org/news/niemand-hat-die-absicht-harald-huth-zu-verklagen

(für eine große Ansicht des Bildes, drauf klicken.)

 

 

7. Juni - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Osten - Podiumsgespräch und Buchvorstellung

Podiumsgespräch und Buchvorstellung "30 Jahre Antifa-Arbeit im Osten":
Mit Zeitzeugen der Antifa Ostberlin, dervAntifa Potsdam und der KvU

Das Gespräch soll sich um diverse interessante Themen drehen, wie zum Beispiel:
- fremdenfeindlicher, antisemitischer, nationalsozialistishcer. Bodensatz in der DDR-Bevölkerung, Fußball-Nazis, politische Bildung in der DDR, neonazistische Tendenzen in Jugendgruppen 1980er Jahren
- Staatliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Rechtsradikalismus und Repression gegen unabhängige Antifa-Gruppen.
- Ausblick Entwicklung nach 1990, des aktuelle Phänomens AFD, und Pegida-, Legida-, Berliga-Gruppen.
- Es wird das gerade neu herausgebrachte Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" vorgestellt und verkauft.
Natürlich wird es auch Raum für Fragen und eine Diskussion geben.


Das gesammte Programm der KvU hier als PDF zum downloaden


*1: Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_von_Unten_%28DDR%29

Bolk | 10:05


10.05.17

Jürgen Schneider: Sehr geehrte Frau Ministerin von der Leyen,


Foto: Image Courtesy: Mueller / MSC, Licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Germany | Wikimedia Commons (bearbeitet)

nach dem Fund von Wehrmachtsdevotionalien in Bundeswehrkasernen hat der Generalinspekteur Ihrer Bundeswehr, Herr Volker Wieker, die Durchsuchung sämtlicher Kasernen und Bundeswehrgebäude angeordnet. Werden jetzt etwa die nach dem Nazi-Generalfeldmarschall Erwin Rommel benannten Kasernen Ihrer Truppe in toto beschlagnahmt und in eine Asservatenkammer verbracht?

Sie erinnern sich gewiss, dass Sie im Juli 2014 der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf (Kreis Lippe) Ihren ersten Besuch abgestattet, in die Kameras gelächelt und diesen Standort als einen der wichtigsten der Bundeswehr gepriesen haben. Ob diese behauptete Wichtigkeit mit dem Namensgeber zu tun hatte, blieb im Ungewissen.

[WEITER]

Twitter - Bundeswehrkaserne

[WEITER]

Bolk | 08:22


08.05.17

8.Mai - Tag der Befreiung

1945 befreite die Roten Armee und polnische Verbände Berlin von den
Faschisten.

Menschen in vielen Ländern Europas feiern auch heute noch jedes Jahr rund um
den 8. Mai die Befreiung vom Faschismus und das Ende des Zweiten
Weltkrieges.

In Frankreich wird "La Libération" (Die Befreiung) und die "Fête de la
Victoire" ("Tag des Sieges") gefeiert, in den Niederlanden "Bevrijdingsdag"
und auch in Italien, Tschechien, der Slowakei und anderen Ländern wird der
Jahrestag des Kriegsendes in Europa als Feiertag begangen. In
englischsprachigen Ländern wird der "Victory in Europe Day" und in Russland
wie auch in vielen Nachfolgestaaten der Sowjetunion der "Tag des Sieges"
gefeiert. Diese Rolle bekam der "Tag des Sieges" dort allerdings erst nach
und nach mit dem Abstand von einigen Jahrzehnten. Eine Siegesparade gab es
zwar im Juni 1945 in Moskau, doch danach wurde der Tag 20 Jahre lang nicht
gefeiert. Der Sieg hatte den Menschen Selbstbewusstsein gegeben, das war
Stalin und seinem Nachfolger Chruschtschow nicht geheuer.

In der DDR war der 8. Mai ebenfalls viele Jahre lang ein Feiertag, in der
Bundesrepublik Deutschland war und ist er es bis heute nicht.

Wer nicht feiert hat verloren!

A.S.H. | 12:41


06.05.17

Konferenz: Soziale Revolution oder bürgerliche Demokratie?

Die Mai-Ereignisse 1937 in Barcelona: Hintergründe, Akteure und Folgen

Ein Symposium, veranstaltet von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Verein Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik, der Zeitschrift „telegraph“ und dem Karl Dietz Verlag.


Neun Monate nach der Niederschlagung des Putsches der reaktionären Generäle wurden im Mai 1937 in Barcelona erneut Barrikaden errichtet. Aber dieses Mal kämpften AntifaschistInnen gegeneinander. Der Besetzung des von den Gewerkschaften CNT und UGT und Vertretern der katalanischen Generalitat kollektiv verwalteten Gebäudes der «Telefónica» am 3. Mai durch vom kommunistischen Polizeichef befehligte «Sturmtruppen» folgten erbitterte Kämpfe. Ein «Bürgerkrieg im Bürgerkrieg», der erst fünf Tage später durch einen mühselig ausgehandelten Kompromiss beendet werden konnte. Der Sturm auf die „Telefónica“ bildete nur die Spitze des Eisberges an Differenzen zwischen den verschiedenen antifaschistischen Kräften. Während KommunistInnen und LinksrepublikanerInnen vor allem den antifranquistischen Krieg gewinnen und die bürgerlich-demokratische Republik verteidigen wollten, zielten AnarchosyndikalistInnen und LinkskommunistInnen neben der Verteidigung der Republik insbesondere darauf ab, die soziale Revolution fortzusetzen und zu vertiefen. Dieses Spannungsverhältnis wird bis heute kontrovers diskutiert – ebenso die Frage, ob die Politik der Volksfront Kollektivierung und Vergesellschaftung von Privateigentum verhinderte.

Im Rahmen des Symposiums wird der 1936/37 entstandene CNT-Film «A las barricadas» gezeigt. Erstmals wird der Öffentlichkeit auch der bei Karl Dietz publizierte Band mit Reprints der Zeitschrift »Pasaremos« vorgestellt. Von 1936-1939 war sie das Organ der XI. Internationalen Brigade.

Bolk | 16:30


18.04.17

Veranstaltungs-Mittschnitt: Hundert Jahre Unabhängigkeit –

von Nationalismus, Kriegstreiberei und Regierungssozen

Eine Veranstaltung der Zeitschrift telegraph und der Emanzipatorischen Linken,
vom 13. April 2017, in der Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Es diskutierten/referierten die Historiker Jörn Schüttrumpf und Karsten Krampitz.

Mit der Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei vollzog sich Ostern 1917 endgültig das Schisma der deutschen Linken…

Die USPD war nicht nur eine Antikriegspartei, sie war auch die politische Heimat der revolutionären Obleute, denen eines Tages selbst die Spartakus- resp. KPD-Genossen nicht links genug sein sollten. Die erfolgreiche Taktik, in bewaffneten Demonstrationszügen von den Industriegebieten am Stadtrand ins Zentrum vorzudringen und dort die Regierungsgebäude zu besetzen, so geschehen im November 1918 in Berlin, ging auf die Obleute zurück, allen voran Richard Müller, dem heute vergessenen Berliner Revolutionsführer.

Die kurze Geschichte der USPD steht für den Versuch, Utopie und Demokratie in Einklang zu bringen. Die SED-Geschichtsschreibung hatte für ihren Vorsitzenden Hugo Haase keine guten Worte übrig: Sein Name, der während des Ersten Weltkriegs in der Arbeiterschaft in einem Atemzug mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht genannt worden war, wurde mit dem Versagen der Sozialdemokratie im August 1914 in Verbindung gebracht, wie auch mit dem Scheitern der USPD im Rat der Volksbeauftragten. Dabei schien es eine Zeitlang, als könnten die Unabhängigen im Konflikt mit der Mehrheits-SPD die Oberhand gewinnen. Im Jahr Oktober 1920, ein Jahr nach dem Mordanschlag auf Hugo Haase, zählte die USPD rund 895 000 Mitglieder in ihren Reihen. Bei den Wahlen zum Reichstag erreichte sie 17,6 Prozent! (SPD: 21,9 Prozent.) Nie wieder hat eine linkssozialistische Organisation über einen ähnlichen gesellschaftlichen Einfluss verfügt. Nur Leider: Nie wieder haben sich Linke in einer Partei dermaßen zerfleischt und bekämpft.

Bolk | 16:13


06.04.17

ABWÄRTS? TIEFER! 3 jahre Zeitschrift Abwärts!

Gestern, Mittwoch, 5. April 2017, feierte die Zeitschrift Abwärts! ihr dreijähriges bestehen. Und dies in der Kneipe WATT, dem Nachfolger der schon fast legendären RUMBALOTTE.

In der Ankündigung zur Jubel-Veranstaltung hieß es: "... Abwärts!, das kult.-pol. Magazin aus dem weltweiten Prenzlauer Berg, erscheint seit exakt drei Jahren im BasisDruck Verlag. Zum Begängnis lötet, spant und spinnt die Redaktion eine Gala zusammen, die auf dem neu erschienenen Heft 19 basieren wird. ..."

drei-leser+heft.jpg

Vor etwa 40 Menschen lasen die Abwärts!-Redakteure Silka Teichert und Robert Mießner Texte von Katja Horn und Andreas Koziol. Der Autor Salah Yousif las aus seinen eigenen Texten.

Das ganze wurde eingerahmt mit Musik-Clip vom #rumbalotte Bordfunk.

Die neue Ausgabe des Abwärts gibt es ab sofort beim BasisDruck Verlag: http://www.basisdruck.de/product_info.php?products_id=292


Bolk | 11:09


14.03.17

Hundert Jahre Unabhängigkeit – von Nationalismus, Kriegstreiberei und Regierungssozen

Eine Veranstaltung der Telegraph-Redaktion und der Emanzipatorischen Linken

Mit der Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei vollzog sich Ostern 1917 endgültig das Schisma der deutschen Linken…

Die USPD war nicht nur eine Antikriegspartei, sie war auch die politische Heimat der revolutionären Obleute, denen eines Tages selbst die Spartakus- resp. KPD-Genossen nicht links genug sein sollten. Die erfolgreiche Taktik, in bewaffneten Demonstrationszügen von den Industriegebieten am Stadtrand ins Zentrum vorzudringen und dort die Regierungsgebäude zu besetzen, so geschehen im November 1918 in Berlin, ging auf die Obleute zurück, allen voran Richard Müller, dem heute vergessenen Berliner Revolutionsführer.

Die kurze Geschichte der USPD steht für den Versuch, Utopie und Demokratie in Einklang zu bringen. Die SED-Geschichtsschreibung hatte für ihren Vorsitzenden Hugo Haase keine guten Worte übrig: Sein Name, der während des Ersten Weltkriegs in der Arbeiterschaft in einem Atemzug mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht genannt worden war, wurde mit dem Versagen der Sozialdemokratie im August 1914 in Verbindung gebracht, wie auch mit dem Scheitern der USPD im Rat der Volksbeauftragten. Dabei schien es eine Zeitlang, als könnten die Unabhängigen im Konflikt mit der Mehrheits-SPD die Oberhand gewinnen. Im Jahr Oktober 1920, ein Jahr nach dem Mordanschlag auf Hugo Haase, zählte die USPD rund 895 000 Mitglieder in ihren Reihen. Bei den Wahlen zum Reichstag erreichte sie 17,6 Prozent! (SPD: 21,9 Prozent.) Nie wieder hat eine linkssozialistische Organisation über einen ähnlichen gesellschaftlichen Einfluss verfügt. Nur Leider: Nie wieder haben sich Linke in einer Partei dermaßen zerfleischt und bekämpft.

Es diskutieren/referieren die Historiker Jörn Schüttrumpf und Karsten Krampitz.

Donnerstag, 13. April 2017, 20:00 Uhr
Schankwirtschaft BAIZ,
Schönhauser Allee 26A
10435 Berlin

Bolk | 19:06


14.02.17

Wir haben einen lieben Freund und Genossen verloren

Herbert_anzeige.jpg

Fragmente eines verspäteten Nachrufs auf Herbert Mißlitz, von telegraph-Redakteur Dirk Teschner.

Bolk | 08:28


20.01.17

Potsdamer Beratungsbüro für Betroffene von rassistischer Diskriminierung eröffnet

adb_bueroeroeffnung2.jpg

Die beim Verein Opferperspektive e.V. angesiedelte
Antidiskriminierungsberatung eröffnete heute ein Beratungsbüro für
Betroffene von rassistischer Diskriminierung. In einem Pressegespräch
stellte der Verein die Arbeit des Beratungsbüros vor und Ursula Löbel,
Leiterin der Servicestelle „Tolerantes und Sicheres Potsdam“ überreichte
den Förderbescheid.

Bolk | 14:37


09.01.17

Link-LIste mit Fakten zu Debatte um Andrej Holm.

Bolk | 16:37


16.12.16

Offene Diskussion statt Schmutzkampagne

Wir schreiben diesen offenen Brief als aktuelle und ehemalige Redakteure der Zeitschrift „telegraph“, in der Andrej Holm von 1998 bis 2001 mitarbeitete.
Der „telegraph“ ist eine Zeitschrift, die ihren Ursprung in der DDR-Opposition der 1980er Jahre hat. Sie entstand 1989 aus den „Umweltblättern“ und war Teil der basisdemokratischen Friedens-, Umwelt- und Dritte-Welt-Bewegung der DDR. Einige von uns haben die unangenehme „Bekanntschaft“ mit dem Repressionsapparat der DDR gemacht, saßen in Haft.

Trotz dieser Vergangenheit distanzieren wir uns auf das Schärfste von der aktuellen Schmutzkampagne gegen Andrej Holm. Wir haben über lange Jahre mit Andrej zusammengearbeitet. Er ist dabei uns und anderen gegenüber offen mit seiner Biographie umgegangen. Wir wussten, dass er bei der Stasi tätig war. Andrej machte aus dieser Tatsache nie ein Geheimnis, er redete mit jedem darüber, der es wissen wollte, wie es zu dieser Verfehlung kam und was er jetzt darüber denkt. Später, im Zusammenhang mit dem gegen ihn angestrengten Ermittlungsverfahren, machte er seine persönliche Geschichte in einer Tageszeitung öffentlich.

Damit hat Andrej genau das getan, was weite Teile der ehemaligen DDR-Opposition immer gefordert haben: Er ist offen mit seiner Beteiligung am Repressions- und Überwachungsapparat der DDR umgegangen, er hat sich dieser Vergangenheit gestellt und er hat persönlich Lehren aus ihr gezogen. Sein seit nunmehr 26 Jahren andauerndes Engagement für mehr Bürgerbeteiligung und Demokratie im Wohnungswesen ist auch ein Ergebnis dieses biographischen Bruchs. Wir sehen das als Fortschritt. Statt „lebenslänglich“ für Stasi-Mitarbeit brauchen wir genau den offenen Umgang, den Andrej mit diesem Thema vorgelebt hat.

Wie kommt es aber, dass eine vergangene Mitarbeit in durch den Staat als verfassungsfeindlich eingestuften Organisationen in Westdeutschland ein Ministerpräsidentenamt nicht ausschließt – aber eine ehemalige Stasi-Mitarbeit für Ostdeutsche eine Karriere als Staatssekretär unmöglich machen soll? Weshalb können Journalisten, die aufgrund ihrer Herkunft nie in die Lage kamen, sich für oder gegen eine Zusammenarbeit mit der Stasi entscheiden zu müssen, von einer Warte moralischer Überlegenheit schreiben?

Wir glauben, es ist kein Zufall, dass diese Fragen nicht gestellt werden. Denn diejenigen, die sich heute am stärksten über Andrejs Stasi-Vergangenheit beschweren, stört nicht das „Kainsmal“ seiner Vergangenheit – sondern das, was Andrej heute ist: ein Wohnungspolitiker, der 100%ig auf der Seite der Mieter steht.

Aktuelle und ehemalige Redakteure der Zeitschrift „telegraph“

Bolk | 14:36


25.11.16

Riseup.net kompromittiert? User aufgepasst!

Am 24.11.2016 meldeten die österreichischen Blogger von "Wut im Bauch… Zusammenfassung österreichischer politischer Unkultur" auf https://wutimbauch.wordpress.com/, dass es sein könnte, "... dass die riseup.net Infrastruktur von staatlicher Seite aus kompromittiert und übernommen wurde. Potentiell ist also das Nutzen von riseup.net Diensten wie Mail, we.riseup.net, vpn, … unsicher und könnte überwacht werden. Nochmal zur Sicherheit: Es besteht die Möglichkeit. ..."

Warum das so ist und wie das geschehen konnte, wird hier ausführlich beschreiben: https://wutimbauch.wordpress.com/2016/11/24/riseup-net-user-aufgepasst/

Bolk | 17:21


2. Führung durch die Ausstellung "Tragödie der Freiheit – Revolution und Krieg in Spanien 1936 – 39. Fragmente"

Auf Grund des sehr großen Interesses an der Ausstellung "Tragödie der Freiheit – Revolution und Krieg in Spanien 1936 – 39. Fragmente", wird es am nächsten Sonntag, den 27.11., um 13 Uhr eine weitere Führung durch die Ausstellung geben. Durch die Ausstellung führt wieder ein Mitarbeiter der Ausstellungsgruppe.

Die Ausstellung befindet sich NUR NOCH BIS ZUM 1. DEZEMBER im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin.

Danach soll die Ausstellung auf große Reise gehen. Interessenten wenden sich bitte direkt an die Ausstellungsgruppe.

Kontakt über: info@hausderdemokratie.berlin
Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten befinden sich auf: http://tragoediederfreihet.de

Bolk | 16:28


22.11.16

+++Der brandenburgische Verfassungsschutz lügt+++

Aus gegebenen Anlass dokumentiert OST:BLOG eine PRESSEMITTEILUNG, die von "NSU WATCH Brandenburg" am 17.November 2016 veröffentlicht wurde.

Quelle: https://brandenburg.nsu-watch.info

+++Der brandenburgische Verfassungsschutz lügt+++

Der Verfassungsschutz lügt

Der brandenburgische Verfassungsschutz ließ seinen V-Mann-Führer
Reinhard G. vor dem Münchener Oberlandesgericht anscheinend lügen.
Diese Schlussfolgerung liegt jedenfalls nach einem Beweisantrag der Nebenklage nahe, über den
zuerst die Tageszeitung Die Welt und inzwischen auch die PNN berichtete.

Bolk | 17:54


18.11.16

Volles Haus der Demokratie und Menschenrechte zur PODIUMSVERANSTALTUNG DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG – EINE "TRAGÖDIE DER FREIHEIT"?

Am gestrigen Abend fand im Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin eine Podiumsveranstaltung mit dem Thema DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG – EINE "TRAGÖDIE DER FREIHEIT"? statt. Mehr als 50 Menschen interesssierten sich für die Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Tragödie der Freiheit" – Revolution und Krieg in Spanien 1936 – 39. Fragmente ( http://tragoediederfreiheit.de ).

Die gesamte Veranstaltung dauerte über 2 Stunden. Hier ein erster fünfundzwanzigminütiger Zusammenschnitt.

Bolk | 14:50


15.11.16

Podiumsveranstaltung: Der Spanische Bürgerkrieg – eine "Tragödie der Freiheit"?

Eine Diskussion im Rahmen der Ausstellung "Tragödie der Freiheit" – Revolution und Krieg in Spanien 1936 – 39. Fragmente.

mit Werner Abel und Dieter Nelles (sowie fundierten Wortmeldungen aus dem Publikum)
Moderation: Gerhard Hanloser

17.11.2016, 19 Uhr, Robert-Havemann-Saal,
Haus der Demokratie & Menschenrechte
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Der Spanische Bürgerkrieg – eine "Tragödie der Freiheit"? Oder war es eine "Tragödie der Linken"? Ein "Bruderkampf" wegen der Frage Soziale Revolution vs. breites antifaschistisches Bündnis? Oder sind die erzielten Erfolge wichtiger als die letztliche Niederlage?

80 Jahre nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs wollen wir über Perspektiven, Bewertungen und die aktuelle Bedeutung der Ereignisse sprechen. Die drei politisch engagierten Wissenschaftler und Experten in der Sache werden den Abend mit Eingangsstatements eröffnen und dann gemeinsam mit den Anwesenden diskutieren.

Vorstellung des Podiums:

Werner Abel studierte Philosophie. In der DDR hatte er als sozialistischer Abweichler Berufsverbot, nach 1989 war er als Politologe an der TU Chemnitz tätig und Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Seit Jahren ist er mit kleinen und großen Veröffentlichungen und Veranstaltungen zu Spanien aktiv, im Rahmen des KFSR (KFSR = Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik e.V.) und anderswo. Er ist Mitherausgeber des biographischen Lexikons der deutschen SpanienkämpferInnen (Verlag AV).

Dieter Nelles ist Historiker und Sozialwissenschaftler, derzeit an der Ruhr-Uni Bochum. Von ihm gibt es zahlreiche Veröffentlichungen zu Widerstand und Exil deutscher Anarchosyndikalisten, u.a. im spanischen Bürgerkrieg (s. auch sein Buch über die Gruppe „Deutsche Anarchosyndikalisten“ (DAS) in Barcelona). In den 1980er Jahren lernte er den Spanienkämpfer Helmut Kirschey kennen, über den er gemeinsam mit Volker Hoffmann einen Film machte.

Gerhard Hanloser ist Soziologe und Historiker; er schrieb in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, u.a. in iz3w, Jungle World, Direkte Aktion, telegraph, Neues Deutschland, junge Welt, Stattzeitung für Südbaden. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel und Bücher zu den Themenbereichen marxistische und Kritische Theorie, Geschichte und Kritik linker Bewegungen und dissidenter Strömungen und zum Thema Antisemitismus (zuletzt als Herausgeber und Autor: „Deutschland.Kritik“ im Unrast-Verlag).

Bolk | 18:11


 
 
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