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16.08.18

Da draußen sind die Russen …

Auf der diesjährigen DEFCON, eine der größten Hacking-Konferenzen der Welt (vergangenes Jahr 25.000 Teilnehmerinnen, immer in Las Vegas / Nevada), gab es wieder eine kids’zone. Am ersten Tag besuchten diesen Bereich 300 Kinder, etwa die Hälfte waren Mädchen.
US-Wahlseiten hacken ist ein Kinderspiel und das Kinderspiel hieß „Election hacking“. Bei diesem Kurs wurden nicht die realen Webseiten angegriffen, das wäre strafbar gewesen, sondern Replikate.
Wie Dave Lee, von der BBC, berichtete, wurde im letzten Monat im US-Kongress ein Antrag abgelehnt, der Investitionen forderte, um die Abstimmungssicherheit bei der kommenden Kongresswahl zu erhöhen. Das ist nicht nötig, meinte die Mehrheit der 435 Kongress-Abgeordneten und 100 Senatoren.
Bianca Lewis, 11 Jahre alt, sagte: "Ich werde versuchen, die Stimmen für Donald Trump zu ändern. Ich werde versuchen, ihm weniger Stimmen zu geben. Vielleicht lösche ich ihn sogar von der ganzen Sache."
Die schnellste war die 11-jährige Audrey Jones, sie brauchte 10 Minuten, um in die Wahlseiten einzubrechen.
https://www.bbc.com/news/technology-45154903

david | 21:51


23.12.17

100 Jahre Roter Oktober

Räte und Versammlungen in der russischen Revolution

Von Hauke Brenner vorab aus telegraph #133/134

Wenn wir uns die Geschichte der Aufstände, Revolten und Revolutionen im 20. Jahrhundert in Europa anschauen, fällt eine Besonderheit auf: In Petersburg 1905, Russland 1917, in der Novemberrevolution in Deutschland, der Bremer und Münchner Räterepublik, der ungarischen Revolution 1919, Katalonien 1936, Ungarn 1956, Portugal 1974, Polen 1980 – überall organisierten die revoltierenden Massen sich spontan in räte-ähnlichen Organisationsstrukturen. Parteien spielten zumeist nur eine zweitrangige Rolle. Und wir können das sogar bis in unsere Tage verlängern: M15- Bewegung in Spanien, Taksim in Istanbul, der arabische Frühling oder die occupy-Bewegung – immer stand die Versammlung als Ort der Meinungsbildung und Aktionskonsensfindung im Mittelpunkt des Geschehens.
Allein aus diesen Gründen lohnt es, anlässlich des 100. Jahrestages des Oktoberaufstandes sich noch einmal genauer mit der Geschichte der Rätebewegung in Russland zu befassen.

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Bolk | 18:37


Mäcke Häring - Eine Graphic Novel-Kriminalserie aus Berlin

eine Rezension von Jenz Steiner

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Michael Schröter aus Berlin Prenzlauer Berg gehörte einst zu den Zeichnern des „Mosaik“. Mit „Mäcke Häring“, einer Graphic Novel-Kriminalserie bedient er seit sechs Jahren die Ästhetik der DDR-Kultzeitschrift. Viel spannender ist jedoch der gut recherchierte Einblick in das Berliner Kulturleben der Zwanziger Jahre mit den frühen Vorboten des aufkommenden Faschismus in Deutschland. Jenz Steiner hat sich Schröters aktuelle Veröffentlichung „Der Falsche Eckensteher“ genauer angesehen.

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Bolk | 18:26


Der Drops muss doch jetzt langsam mal gelutscht sein!“

Der Ost-West-Konflickt war auch Thema auf der Ost-Antifa Tagung in Potsdam

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Wie auch hier auf telegraph.cc angekündigt, fand am 1./2. Dezember 2017 in Potsdam eine Tagung zum Thema 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland statt. Zum Auftakt der Tagung am Freitag, wurde auf einer öffentlichen Podiums-Veranstaltung im Rechenzentrum am Freitag, dem Thema Neonazis in der DDR – Hintergründe antifaschistischen Engagements Ende der 1980er nachgegangen. Samstag fand dann im Freiland Potsdam, mit unterschiedlichen Arbeitsgruppen, die eigentliche Tagung statt, mit Themen, wie: Nazis und Plattenbau, Subkultur Politisierung und Freiräume, Antifa in der Fanszene, Kontinuität und Brüche, Repression, feministischer Antifaschismus, Strategien antifaschistischer Intervention, antifaschistische Kampagnen- und Gedenkpolitik.

Eine weitere Arbeitsgruppe hatte das Thema: „Ob Ost ob West, gemeinsam gegen die Nazipest?!“

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Bolk | 18:23


10.11.17

OST:BLOG EMPFIEHLT: Buchvorstellung & Lesung

Mo. 13.11., 19 Uhr, K9 - Kinzigstraße 9, Berlin Friedrichshain:

"30 Jahre Antifa in Ostdeutschland": Lesung & Vortrag mit der Herausgeberin Christin Jänicke und dem Autor Dietmar Wolf. Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in Rückschauen nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. Die Buchvorstellung gibt Einblicke in die Entstehung der ostdeutschen Antifa-Bewegung und über Hausbesetzungen in Berlin Anfang der 90er Jahre. Der Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Damals - Heute - Morgen" anlässlich des 25. Todestages von Silvio Meier statt.

Bolk | 14:25


02.11.17

Rückblicke, Gegenwart und Diskussion

Antifaschistische Tagung in Potsdam.

Am 1. und 2. Dezember 2017 wird in Potsdam auf „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland“ zurückgeblickt. Drei Jahrzehnte nach dem Angriff von Neonazis auf ein Punk-Konzert in der Berliner Zionskirche und der anschließenden Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR will die Tagung Brücken zwischen den verschiedenen Generationen von Zeitzeug*innen, politischen Aktivist*innen und gesellschafskritischen Wissenschaftler*innen schlagen. Und zwar mit dem Ziel, sowohl über die eigene Bewegungsgeschichte zu diskutiert als auch verloren gegangenes Wissen für die Gegenwart nutzbar zu machen.

Auf dem Programm stehen Themen wie Neonazis und Rassismus in der DDR und Gegenwart, das pannungsfeld von militanter Selbstverteidigung und staatlicher Repression sowie die Bedeutung von Subkulturen und besetzten Häusern als antifaschistische Orte damals und heute. Außerdem ein Rückblick auf die Pogrome von Hoyerswerda 1991 bis Heidenau 2015, der Antifa- und Antira-Widerstand dagegen und das Gedenken danach. Weiterhin fragen wir, welche Anlässe Aktivist*innen hatten und haben, sich politisch zu engagieren und nach dem Verhältnis von Antifa in Ost-West und Stadt-Land.

Das Auftaktpodium beginnt am 1. Dezember 2017, 18 Uhr im Rechenzentrum, Dortustr. 46 Ecke Breite Str. in Potsdam. Die Arbeits- und Diskussionskreise finden am 2. Dezember ab 10 Uhr (Frühstück ab 9 Uhr) auf dem Freiland-Gelände, Friedrich-Engels-Straße 22 statt.

Weitere Informationen, Ablauf und Teilnahme-Anmeldung auf afa-ost.de

Bolk | 16:08


27.10.17

LOB DER LANGSAMKEIT statt "LOB DES KOMMUNISMUS"

Die Chefs der Telekommunikationskonzerne, alle "in der ehemaligen ..." aufgewachsen,
hatten schon vor längerer Zeit Sten Nadolnys "Entdeckung der Langsamkeit" gelesen,
wahrscheinlich, weil es auf der "Spiegel-Bestsellerliste" stand.
Inzwischen besuchen sie "Slow"- und "Entschleunigung"s-Kurse,
weil die 90-Stunden-Arbeitswoche einfach so stressig ist.
Da die einfachen Menschen für solche Kurse kein Geld haben, überlegten die Chefs,
wie diese abgehängten Menschen von in den Kursen erworbenen Erkenntnissen ebenfalls profitieren könnten und trafen für diese weise Entscheidungen, genau das ist ja Demokratie, daß die einen festlegen, was für die anderen gut ist.
Das ist auch wahrer Altruismus und ein lobenswertes Engagement fürs gesellschaftliche Gemeinwohl in Deutschland. Na gut, nicht Gesamtdeutschland, aber irgendwo muß ja angefangen werden.
Für "den Osten" haben sie jedenfalls eine geniale Lösung gefunden:
"Internet-Geschwindigkeit: Der Westen surft schnell, der Osten langsam"

david | 10:21


23.10.17

Schöne Aussichten – Lesung der Zeitschrift telegraph

im Rahmen der Literaturfestes DIE WACHEN SIND MÜDE – Widerständige Literatur im Wandel der Revolutionen 1 bis 9. November 2017

Die-Wachen-sind-müde-wp-head.jpg

Montag 6.11., 20 Uhr, Fehre 6, Fehrbeliner Str. 6, 10119 Berlin - Prenzlauer Berg

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Bolk | 19:24


Audio-Mitschnitt: Antideutsch in Ostdeutschland

Am 12. Oktober 2017 fand in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin eine Veranstaltung der Zeitschrift telegraph statt.

Auf der Veranstaltung, im überfüllten BAIZ, wurde das Buch „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“ von Christin Jänicke, eine der HerausgeberInnen vorgestellt. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bietet das Buch unterschiedliche Perspektiven auf diese Bewegung.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung sollte aber die Auseinandersetzung mit den Generationenbrüchen und Konflikten sein, die mit der Verbreitung antideutscher Positionen in der ostdeutschen Linken verbunden waren. Ein Spezifikum ostdeutscher Antifa-Bewegung sei (so meint der Autor Marek Winter) die starke Prägung durch antideutsche Positionen. Diese etablierten sich in der Szene ab Mitte der 1990er Jahre. Dieser Prozess hätte den ersten großen Generationenkonflikt in der ostdeutschen Antifa markiert.

OST:BLOG präsentiert und empfiehlt hier den Audio-Mitschnitt der Veranstaltung:

Bolk | 11:52


05.10.17

„Mein Katalonien“*

Der Konflikt zwischen der spanischen Zentralregierung und der
katalanischen Gesellschaft droht nach dem Referendum am 1.10., begleitet
von brutalen Polizeieinsätzen, zu eskalieren.

Die ultrakonservative spanische Regierung droht mit dem militärischen
Ausnahmezustand. Demgegenüber steht die im Moment stärkste,
facettenreichste basisdemokratische Zivilbewegung Europas. Auf Grund der
langen kollektiven Geschichte Kataloniens hatte diese Mobilisierung von
Anfang an starken antifaschistischen Charakter. Fälschlicherweise wurde
sie lange von den europäischen Medien in den gleichen Suppentopf
geschmissen wie die fremdenfeindliche Lega Norte in Italien, der es nur
darum geht, den relativen Reichtum für sich zu behalten.

Eine breite Resonanz der fortschrittlichen Kräfte in Europa könnte
vielleicht Schlimmstes verhindern.

Bolk | 21:42


01.10.17

Was ist los in Katalonien

Heute findet in Katalonien das angekündigte Referendum statt. Der spanische Staat reagiert mit Repressionen, mit Verboten, mit Verhaftungen, mit der Entsendung von Spezialeinheiten, mit der Sperrung des Luftraumes, mit der Abschaltung von Internetseiten usw. Die Bevölkerung versucht ihre Wahllokale zu schützen. Wer sich informieren möchte, wird ununterbrochen mit Nachrichten durch Raul Zelik über seinen twitter-Account versorgt:
https://twitter.com/RaulZelik

Raul Zelik: "Die Unabhängigkeitsbewegung, die in den letzten 7 Jahren in Katalonien entstanden ist, steht den europäischen Nationalismen in vieler Hinsicht diametral entgegen.

Das fängt damit an, dass die Bewegung nicht von Rechtspopulisten, sondern von einem Bündnis aus bürgerlichen Liberalen, Linksrepublikanern und radikalen Linken dominiert wird. Die Mehrheit der Bewegung ist – ähnlich wie die schottische – proeuropäisch, der linke Flügel verteidigt einen klassischen Internationalismus. Omnium Cultural, eine der beiden großen zivilgesellschaftlichen Organisationen der Unabhängigkeitsbefürworter, trägt die Kampagne zur Aufnahme von Flüchtlingen mit. Und der bürgerliche Ministerpräsident Carles Puigdemont erklärte unlängst in einem „Spiegel“-Interview, man sei stolz darauf, ein Land von Einwanderern zu sein, in dem 70% der Bevölkerung Wurzeln außerhalb der Region hat. Dass die Vorurteile im katalanischen Fall unzutreffend sind, wurde aber v.a. vergangene Woche manifest, als nach der Verhaftung von 13 katalanischen Regierungsmitgliedern die andalusische Landarbeitergewerkschaft, die linke Strömung in Podemos sowie die in Basisgewerkschaften organisierten Hafenarbeiter von Barcelona aus Solidarität auf die Straße gingen.

Doch woran liegt es, dass Nationalfahnen in Katalonien so anders besetzt sind? Das war keineswegs immer so."

Weiterlesen unter: http://www.raulzelik.net/baskenland-texte/499-demokratie-statt-nationalismus-zum-referendum-in-katalonien-freitag-30-9-2017

david | 10:39


22.09.17

L'ESTACA

Das Protestlied „L'ESTACA“ hat Lluís Llach bereits 1968 als 20jähriger komponiert, es wird also bald 50 Jahre alt. Während der Diktatur der Franco-Faschisten in Spanien (1936/39 – 1975/78) begann das Lied sich zu verbreiten.
So konnten 1976, nachdem Franco im Vorjahr gestorben und Lluís Llach aus dem Exil zurückgekehrt war, bei einem großen Konzert in Barcelona Tausende dieses Lied mitsingen. Über die Jahre wurde es zu einem populären Lied des politischen Widerstandes. Es ist also kein Wunder, daß es auch in den vergangenen Tagen bei den Protestdemonstrationen in Katalonien die Menschen begleitete, jetzt singen Hunderttausende gemeinsam.

Das Verbindende und Zuversichtliche, die Veränderung herbeiführen zu können, wenn wir zur Gemeinsamkeit finden, verdeutlicht der Text des Liedes, unten im Original und in deutscher Nachdichtung sowie wörtlicher Übersetzung.

Hier chronologisch einige Aufnahmen:

Lluís Llach 1976 mit 8.000 Menschen im Palau dels Esports de Barcelona

Lluís Llach 1985 mit 100.000 im Nou Camp, dem Heimstadion des FC Barcelona

Lluís Llach im Sommer 2017

September 2017. Hunderttausende singen L'estaca. „DEMOKRATIE! Katalonien, wir sind bei euch“

September 2017. Madrid zeigt Solidarität: „Madrid singt L'estaca“, vor dem Teatro del barrio

September 2017. Nicht ganz Madrid zeigt Solidarität. Ein Häuflein Falangisten am Puerta del Sol ist sauer


Lluis Llach: L'estaca

(Original in Katalanisch)

L'avi Siset em parlava
de bon matí al portal
mentre el sol esperàvem
i els carros vèiem passar.

Siset, que no veus l'estaca
on estem tots lligats?
Si no podem desfer-nos-en,
mai no podrem caminar!

david | 14:54


21.09.17

OST:BLOG empfiehlt: Antideutsch in Ostdeutschland – Versuch einer Rekonstruktion

Donnerstag, 12.10.2017, 20:00 Uhr;
Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ
Schönhauser Allee 26A
10435 Berlin

In der untergehenden DDR entstand ab 1987 eine Antifa-Bewegung, die unter den Bedingungen des gesellschaftlichen Umbruchs 1989/90 und der nachfolgenden Welle neofaschistischer Gewalt ein eigenständiges Profil gewann.

Mit dem Buch „ 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“ stellen Herausgeberin Christin Jänicke & Autor Marek Winter 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR unterschiedliche Perspektiven auf diese Bewegung vor. Sie geben Einblick in ihre Entstehung und Entwicklung.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung soll die Auseinandersetzung mit den Generationenbrüchen und Konflikten sein, die mit der Verbreitung antideutscher Positionen in der ostdeutschen Linken verbunden waren. Ein Spezifikum ostdeutscher Antifa-Bewegung war (z.T. bis heute) die starke Prägung durch antideutsche Positionen. Diese etablierten sich in der Szene ab Mitte der 1990er Jahre. Dieser Prozess markierte den ersten großen Generationenkonflikt in der ostdeutschen Antifa.

Bolk | 20:00


OST:BLOG empfiehlt: Buchvorstellung: "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" in Dresden

Sa. 30.09.2017, 19 Uhr,
CHEMIEFABRIK, Petrikirchstraße 5
01097 Dresden

Als Auftakt zur Veranstaltungs-Reihe:

"WAS HEIßT HIER SIEGERJUSTIZ? - VERANSTALTUNGSREIHE ZUR KRITIK REAL-SOZIALISTISCHER ZUSTäNDE"

findet in Dresden, in der CHEMIEFABRIK eine Buchvorstellung & Lesung zum Buch: "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" statt.

Bolk | 19:00


OST:BLOG empfiehlt: Die Autonome Antifa in der DDR

29.09.2017, 19:00, FAU Lokal,
Grüntaler Straße 24,
13357 Berlin
(S+U Gesundbrunnen | S Bornholmer Straße | U8 Pankstraße | M13 Grüntaler Str.)

Infoveranstaltung mit Dietmar Wolf, Mitbegründer der Autonomen Antifa in Ostberlin.

Seit dem Herbst 1987 waren mehrere Unabhängige Antifa-Gruppen in verschiedenen Städten der DDR aktiv. Dietmar Wolf, Mitbegründer der Autonomen Antifa in Ostberlin, wird auf der Veranstaltung einen Rückblick auf die Geschichte dieser linken DDR-Opposition geben. Damit wollen wir auch auf die heute aus der offiziellen Geschichtsschreibung weitgehend verdrängten Initiativen in der DDR hinweisen, die sich gegen den autoritären SED-Staat ebenso wandten wie gegen die kapitalistische Wende nach 1989.

Weitere Infos zu Antifa in der DDR

Dietmar Wolf hat auch für das aktuell erschienene Buch „30 Jahre Antifa in Deutschland“ einen Beitrag geschrieben.

Interview zum Buch

Artikel: https://jungle.world/artikel/2017/30/im-osten-alles-anders

Bolk | 19:00


08.06.17

Ausstellung zum Spanischen Krieg auf den Linken Buchtagen 2017

16. bis 18. Juni 2017
Linke Buchtage Berlin
Mehringhof
Gneisenaustr. 2a
10161 Berlin.

Am 17. Juli 1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die seit 1931 bestehende Republik, zunächst in der Kolonie Marokko, dann in Spanien selbst. Der Putsch, der von Monarchisten, Faschisten u.a. unterstützt wurde, scheiterte aber vielerorts am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, anderen Linken und RepublikanerInnen. Hiermit begann der Spanische Bürgerkrieg.

Weitere Informationen zur Ausstellung:
http://tragoediederfreiheit.de/

Ebenfalls auf den Linken Buchtagen Berlin:
16.Juni, um 20 Uhr:
Christin Jänicke, Benjamin Paul-Siewert:
30 Jahre Antifa in Ostdeutschland.
Die HerrausgeberInnen stellen ihre Perspektiven auf die ostdeutsche Antifa und die Geschichte dieser eigenständigen Bewegung vor.

---

13. Juni 2017, 20 Uhr,
Release: telegraph Sondernummer zum Spanischen Bürgerkrieg vor 80 Jahren
Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ,
Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin.

Als Brücke in eine mögliche Diskussion werden persönliche Aneignungsberichte zum Thema, sowie Texte aus der Sonderausgabe von Gerhard Hanloser und anderen Autoren vorgetragen.

Bolk | 17:12


07.06.17

telegraph Sonderausgabe zum 80. Jahrestag des Spanischen Krieges 1936-39 erschienen

tele-sonder-frei-520.jpg

1936 putschten Teile des spanischen Militärs gegen die Republik. Der Putsch scheiterte am Widerstand von AnarchistInnen, SozialistInnen, KommunistInnen, RepublikanerInnen. Es begann der Spanische Krieg, in dem auch Nazi-Deutschland und das faschistische Italien eingriffen. Er endete 1939 mit dem Sieg der Putschisten, gefolgt von einer Diktatur, die bis 1975 andauerte. Unsere Erinnerung gilt dem Widerstand und der Sozialen Revolution. Zur „Tragödie der Freiheit“ gehört, dass am Ende die Rechten gesiegt haben, aber auch, dass die für die Freiheit Kämpfenden miteinander in Konflikt gerieten. Erinnern heißt also auch: an Fehler erinnern, an Uneinigkeit, an eingelöste Versprechen und offene Fragen.

Die Sonderausgabe enthält alle Texte & viele Bilder der Ausstellung "Tragödie der Freiheit" - Revolution und Krieg in Spanien 1936-39. Fragmente.", die seit 2016 zu sehen ist.

Die telegraph Sonderausgabe hat 200 Seiten, kostet 12 EURO und kann hier bestellt werden.
Wer nicht online bestellen möchte, kann die Sondernummer auch direkt in ausgewählten Verkaufsstellen erwerben. Derzeit :

Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin,
junge Welt Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin.
Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Kastanienallee 85, 10435 Berlin.


Andere Verkaufsstellen folgen umgehend.

Release - Veranstaltung:
13. Juni 2017, 20 Uhr, in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin

Als Brücke in eine mögliche Diskussion werden persönliche Aneignungsberichte zum Thema von Gerhard Hanloser und anderen Autoren vorgetragen.

Nächster Ausstellungsort:
16. bis 18. Juni 2017 Linke Buchtage Berlin im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10161 Berlin.

Bolk | 10:54


06.06.17

7. Juni, 19 Uhr - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Osten

Podiumsgespräch und Buchvorstellung "30 Jahre Antifa-Arbeit im Osten", mit Zeitzeugen der Antifa Ostberlin, der Antifa Potsdam und der KvU

antifa-osten-1200.jpg

KVU
7. Juni, 19 Uhr
Storkower Straße 119
10407 Berlin

Das Gespräch soll sich um diverse interessante Themen drehen, wie zum Beispiel:
- fremdenfeindlicher, antisemitischer, nationalsozialistishcer. Bodensatz in der DDR-Bevölkerung, Fußball-Nazis, politische Bildung in der DDR, neonazistische Tendenzen in Jugendgruppen 1980er Jahren.
- Staatliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Rechtsradikalismus und Repression gegen unabhängige Antifa-Gruppen.
- Ausblick Entwicklung nach 1990, des aktuelle Phänomens AFD, und Pegida-, Legida-, Berliga-Gruppen.
- Es wird das gerade neu herausgebrachte Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" vorgestellt und verkauft.
Natürlich wird es auch Raum für Fragen und eine Diskussion geben.

Das gesammte Programm der KvU hier als PDF zum downloaden.

Bolk | 09:26


7. Juni - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Buchpräsentation und Lesung

Mit einer Veranstaltungsreihe, unter anderem am 7. Juni, 19 Uhr in der KvU in Berlin (Ost) und am 16. Juni 2017 im Mehringhof Berlin (West), wird das Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland - Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung" öffentlich präsentiert. Autoren werden aus ihren Texten lesen und über die Antifa-Gruppen in der DDR erzählen.

Das Buch, das im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen ist, wird von Christin Jänicke und Benjamin Paul-Siewert herausgegeben. Es ist eine Sammlung verscheidener Autoren. Das Inhaltsverzeichnis ist auf der Verlagsseite als PDF abrufbar.

buch-bild.jpg

Zum Inhalt schreibt der Verlag auf seiner Website: "... Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt dieser Band nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen. ...".
[weiter zur Verlagsseite]

Auf der [weiter zur Verlagsseite] befindet sich auch eine Leseprobe.

Veranstaltungen zum Buch, die bereits feststehen:
07. Juni 2017, 19 Uhr in der KvU, Storkower Straße 119 (Im Rahmen der 30. Jahre Kirche von Unten - Veranstaltungen)
16. Juni 2017, 20:00 Uhr, SFE1 / Mehringhof, Gneisenaustrasse 2a, 10961 Berlin (Linke Buchtage Berlin)

weiter Termine sind geplant:
30. Juni 2017, Westberlin
Juni 2017, WB13 Berlin
25./26. August, 2017 Cottbus
September 2017, BAIZ Berlin
Sept./Okt. 2017, Conne Island Leipzig
Sept./Okt. 2017, Thüringen (Erfurt, Weimar, Jena)
November 2017, Potsdam

Bolk | 08:57


02.06.17

AB 2. Juni: 30 Jahre Kirche von Unten (KvU). Deshalb: 30 Tage feiern!

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Die KvU entstand im Zusammenhang mit dem evangelischen Kirchentag 1987 in Ost-Berlin (...) im Vorfeld des Kirchentages um die Jahreswende 1986/87 zur Idee, parallel zum Kirchentag einen „Kirchentag von Unten“ zu veranstalten. Dieser fand vom 24. bis 26. Juni 1987 in den Räumen der Pfingstgemeinde am Kotikowplatz sowie in der benachbarten Galiläa-Gemeinde in der Rigaer Straße statt und hatte mehr als 6000 Besucher (...) Aufgrund des großen Interesses und um die Kirche zu stärkerem politischen Engagement zu drängen, gründeten die Initiatoren im September 1987 bei einer Werkstatt der Offenen Arbeit die überregionale Basisgruppe „Kirche von Unten“ (KvU), die sich fortan nicht nur als innerkirchliche Opposition zu kirchlichen und theologischen Themen, sondern vor allem zu vielen gesellschaftspolitischen Konflikten äußerte. 1988 erhielt die KvU eigene Räume im Gemeindehaus der Elisabethgemeinde, auch die Zionskirche mit der hier angesiedelten Umwelt-Bibliothek wurde für Aktivitäten genutzt. *1


HEUTE !!! Zum Auftakt: KVU unpugged - 2. Juni, ab 19 Uhr

Musik und Texte unter anderem von Ahne, Avi von Bukahara, Benny Baupunk, Dampf in allen Gassen, Eva Supertramp, Glittasphyxia, Geigerzähler, Konny, Juppiescheuche, Motz Art Berlin, Paula, Potter, Prunx, Sahara B., Wayne Lost Soul, Yok …

Dei Überschüsse des Abends gehen an die FAU Berlin zur Deckung der Prozesskosten gegen die verdammte KAUFHALLE DER SCHANDE (Mall of Berlin), die seit zweieinhalb Jahren immer noch nicht die Bauarbeiter bezahlt hat. https://berlin.fau.org/news/niemand-hat-die-absicht-harald-huth-zu-verklagen

(für eine große Ansicht des Bildes, drauf klicken.)

 

 

7. Juni - in der KvU: 30 Jahre Antifa in Osten - Podiumsgespräch und Buchvorstellung

Podiumsgespräch und Buchvorstellung "30 Jahre Antifa-Arbeit im Osten":
Mit Zeitzeugen der Antifa Ostberlin, dervAntifa Potsdam und der KvU

Das Gespräch soll sich um diverse interessante Themen drehen, wie zum Beispiel:
- fremdenfeindlicher, antisemitischer, nationalsozialistishcer. Bodensatz in der DDR-Bevölkerung, Fußball-Nazis, politische Bildung in der DDR, neonazistische Tendenzen in Jugendgruppen 1980er Jahren
- Staatliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Rechtsradikalismus und Repression gegen unabhängige Antifa-Gruppen.
- Ausblick Entwicklung nach 1990, des aktuelle Phänomens AFD, und Pegida-, Legida-, Berliga-Gruppen.
- Es wird das gerade neu herausgebrachte Buch "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland" vorgestellt und verkauft.
Natürlich wird es auch Raum für Fragen und eine Diskussion geben.


Das gesammte Programm der KvU hier als PDF zum downloaden


*1: Auszug aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_von_Unten_%28DDR%29

Bolk | 10:05


 
 
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